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Worauf kleine und mittlere Unternehmen beim Aufbau ihrer Website achten sollten

Dieser Artikel erklärt aus praktischer Sicht die wichtigsten Punkte bei der Gestaltung der Website-Struktur für kleine und mittlere Unternehmen, einschließlich Spaltenplanung, Hierarchiekontrolle und Inhaltsanordnung, um häufige Fehler zu vermeiden und eine klare, benutzerfreundliche Website-Architektur zu schaffen.

Warum die Website-Struktur wichtig ist

Für kleine und mittlere Unternehmen ist die Website das zentrale Tor zur Online-Präsenz und Geschäftskonversion. Eine klare Struktur ermöglicht es Nutzern, schnell die benötigten Informationen zu finden, und hilft Suchmaschinen, den Inhalt zu verstehen. Im Gegensatz dazu führen unstrukturierte Websites oft zu hohen Absprungraten und unvollständiger Indexierung, was letztlich die Online-Ergebnisse beeinträchtigt. Daher sollte die Strukturplanung bereits in der Anfangsphase der Website-Erstellung als wichtiger Schritt behandelt werden.

Häufige Fehler bei der Website-Struktur

Zu viele oder zu wenige Spalten

Manche Unternehmen erstellen Dutzende von Spalten, um jedes Geschäftsfeld detailliert darzustellen, was die Nutzer überfordert. Tatsächlich sind für die meisten KMU-Websites 5-7 Hauptspalten angemessen, wie z. B. „Startseite, Über uns, Produkte/Dienstleistungen, Referenzen, News, Kontakt“. Bei vielen Geschäftsbereichen können diese auf Unterseiten unterteilt werden, ohne die Navigationsleiste zu überladen.

Zu tiefe Hierarchie

Manche Websites erfordern drei Klicks, um zu spezifischen Inhalten zu gelangen, z. B. „Startseite > Produktzentrum > Lösungen > Branchenanwendungen > Konkrete Beispiele“. Je tiefer die Hierarchie, desto schwieriger ist es für Nutzer und Suchmaschinen-Crawler, darauf zuzugreifen. Empfohlen wird, dass wichtige Seiten mit 1-2 Klicks erreichbar sind und nicht mehr als drei Ebenen umfassen.

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Unklare Navigationsbezeichnungen

Die Verwendung von „Geschäft 1, Geschäft 2“ oder Abkürzungen sowie englischen Begriffen in der Navigation führt dazu, dass Nutzer nicht wissen, was dahinter steckt. Navigationsbezeichnungen sollten in einer verständlichen Sprache gehalten sein, z. B. ist „Individuelle Unternehmenswebsite“ klarer als „Web-Bau“.

Kernpunkte der Strukturgestaltung

1. Spalten nach Benutzerbedürfnissen planen

Überlegen Sie zuerst, was Besucher auf der Website tun möchten: das Unternehmen kennenlernen, Produkte/Dienstleistungen ansehen, Referenzen erhalten, Kontakt aufnehmen oder Neuigkeiten lesen. Richten Sie die Spalten nach diesen Bedürfnissen aus, nicht nach internen Abteilungen. Viele KMU platzieren „Über uns“ ganz unten, aber neue Besucher schauen oft zuerst darauf, um Vertrauen aufzubauen – es sollte weiter vorne in der Navigation stehen.

2. Tiefe und Breite kontrollieren

Die Breite bezieht sich auf die Anzahl der Hauptspalten, die Tiefe auf die Anzahl der Klicks von der Startseite zur Inhaltsseite. Empfohlen werden 2-3 Unterspalten pro Hauptspalte, nicht sieben oder acht Ebenen. Inhalte wie „News“ können mit Tags oder Kategorien archiviert werden, ohne jede Kategorie als separate Navigation zu führen.

3. Interne Verlinkung optimieren

Verlinken Sie in Artikeln oder Seiten natürlich auf verwandte Spalten oder Produktseiten, z. B. wenn in einem Referenzbericht ein Produkt erwähnt wird, fügen Sie einen Link zur Produktseite hinzu. Dies hilft Suchmaschinen beim Crawlen und Nutzern beim Navigieren. Vermeiden Sie jedoch übermäßige Verlinkungen; 3-5 relevante Links pro Artikel sind ausreichend.

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4. Mobile Anpassung berücksichtigen

Da der mobile Datenverkehr heute einen hohen Anteil ausmacht, muss die Website-Struktur auch auf Smartphones klar sein. Verwenden Sie für die Navigation ein Hamburger-Menü (einklappbar) oder eine untere Navigation und reduzieren Sie die Anzahl der Spalten. Vermeiden Sie, dass die PC-Navigation auf dem Handy überladen wirkt.

5. Erweiterungsspielraum einplanen

KMU wachsen, und die Website-Struktur sollte zukünftige Erweiterungen um neue Spalten oder Unterseiten ermöglichen. Wenn Sie anfangs nur drei Dienstleistungen haben, aber später fünf, gestalten Sie die Spalte „Dienstleistungen“ als Hauptebene und fügen Sie Unterseiten dynamisch hinzu, um spätere große Änderungen zu vermeiden.

Schritte zur Strukturplanung

  1. Alle Inhalte auflisten: Notieren Sie alle aktuellen und zukünftigen Inhalte, wie Unternehmensvorstellung, Team, Produktliste, Produktdetails, Referenzliste, Referenzdetails, Newsliste, Newsdetails, Kontaktinformationen, FAQ usw.
  2. Gruppieren: Ordnen Sie die Inhalte thematisch, z. B. Gruppe „Produkte“, Gruppe „News“. Jede Gruppe entspricht einer Hauptspalte.
  3. Hierarchie festlegen: Unterteilen Sie jede Gruppe in Unterspalten, in der Regel nicht mehr als zwei Ebenen, z. B. „Produkte > Produkt A > Spezifikationen“.
  4. Tiefe prüfen: Stellen Sie sicher, dass jede Inhaltsseite mit maximal drei Klicks erreichbar ist.
  5. Navigationsbezeichnungen optimieren: Verwenden Sie kurze, verständliche Begriffe.
  6. Prototyp testen: Lassen Sie Kollegen oder Freunde den Prototyp durchgehen, um zu prüfen, ob Informationen leicht gefunden werden.
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Strukturänderung bei bestehenden Websites

Wenn die aktuelle Website-Struktur die genannten Probleme aufweist, gehen Sie bei der Überarbeitung vorsichtig vor. Es wird nicht empfohlen, alles von Grund auf neu zu machen. Analysieren Sie stattdessen, welche Inhalte beibehalten, zusammengeführt oder gelöscht werden müssen. Richten Sie während der Überarbeitung 301-Weiterleitungen ein, um 404-Fehler durch ungültige alte Links zu vermeiden. Beobachten Sie nach der Überarbeitung eine Weile, um sicherzustellen, dass Suchmaschinen die neue Struktur korrekt indexieren.

Zusammenfassend ist die Website-Struktur nicht in Stein gemeißelt; sie kann mit der Geschäftsentwicklung iterativ optimiert werden. Das Grundgerüst muss jedoch stabil und klar sein, um eine solide Basis für den späteren Betrieb und die Vermarktung zu schaffen.