Betriebswissen

Wie die Navigation einer Unternehmenswebsite optimal auf die Inhalte der Rubriken abgestimmt wird

Navigation und Rubrikinhalte einer Unternehmenswebsite müssen zusammenspielen. Dieser Artikel bietet praktische Methoden zur Navigationsstruktur, Rubrikenbenennung und Inhaltsaktualisierung, um die Benutzerfreundlichkeit und Wartungseffizienz zu verbessern.

Illustrative Szene

Die Navigation und die Rubrikinhalte einer Unternehmenswebsite sind wie das Inhaltsverzeichnis und die Kapitel eines Buches. Ein klares Inhaltsverzeichnis ermöglicht es dem Leser, schnell das gewünschte Kapitel zu finden; ein gut gefülltes Kapitel verleiht dem Inhaltsverzeichnis Substanz. Viele Unternehmenswebsites haben nach der Erstellung jedoch eine Navigation und Inhalte, die getrennt voneinander existieren – die Navigationsleiste ist mit Keywords überladen, während die Rubrikseiten lange nicht aktualisiert werden, oder Inhalte werden aktualisiert, aber die Navigation nicht angepasst, sodass Nutzer den Einstieg nicht finden. Dieser Artikel befasst sich mit der Frage, wie die Navigation auf die Rubrikinhalte abgestimmt werden kann, und hilft den Verantwortlichen, Klarheit zu gewinnen.

Zunächst das Verhältnis zwischen Navigation und Rubriken klären

Die Navigation ist der Wegweiser für Nutzer auf der Website, meist oben oder seitlich platziert, und führt per Klick zu den entsprechenden Rubrikseiten. Rubriken sind die Kategorien von Inhalten, unter denen zusammengehörige Artikel oder Produkte gebündelt werden. Das Verhältnis zwischen Navigation und Rubriken sollte sein: Die Navigation spiegelt die Hierarchie und Namen der Rubriken wider, und die Rubrikinhalte untermauern das Versprechen der Navigation. Wenn es zum Beispiel eine Rubrik "Produkte" gibt, sollten darunter Produktlisten und Detailseiten zu finden sein, nicht leere Seiten oder nur ein paar Sätze.

In der Praxis ist ein häufiges Problem, dass bei der Navigation nur darauf geachtet wird, was die Geschäftsabteilung hervorheben möchte, ohne zu berücksichtigen, ob die Inhalte kontinuierlich gefüllt werden können. So werden in der Navigation Punkte wie "News", "Branchenlösungen" oder "Kundenreferenzen" gesetzt, aber die Verantwortlichen haben keine Zeit, so viele Inhalte zu erstellen. Die Rubriken bleiben lange leer, und Nutzer sehen beim Klick "Keine Inhalte", was die Benutzererfahrung stark beeinträchtigt. Der erste Schritt bei der Navigationsgestaltung ist daher nicht zu überlegen, was man platzieren möchte, sondern zu prüfen, welche Inhalte kontinuierlich produziert werden können.

Wie die Navigationsstruktur zur Rubrikenhierarchie passt

Die Navigation einer Unternehmenswebsite ist in der Regel zweistufig: Die erste Ebene sind die Hauptrubriken, die zweite Ebene die Unterrubriken. Die erste Ebene sollte nicht zu viele Punkte umfassen, in der Regel sind 5–8 angemessen. Bei komplexen Geschäftsbereichen können ähnliche Punkte zusammengefasst werden. Beispielsweise können "Unternehmensprofil", "Entwicklungsgeschichte" und "Auszeichnungen" zu "Über uns" zusammengefasst werden, mit Unterrubriken darunter. So bleibt die Navigation übersichtlich und die Rubrikenhierarchie klar.

Wie die Navigation einer Unternehmenswebsite optimal auf die Inhalte der Rubriken abgestimmt wird配图

Für die Darstellung der zweiten Navigationsebene gibt es zwei Möglichkeiten: Dropdown beim Überfahren mit der Maus oder Anzeige der Unterrubriken nach dem Klick auf die Rubrikseite. Ersteres eignet sich, wenn es nur wenige Unterrubriken gibt, letzteres für inhaltsreiche Rubriken. In jedem Fall muss sichergestellt sein, dass die Rubrikseiten tatsächliche Inhalte haben und nicht nur Links auflisten.

Darüber hinaus sollte die Benennung der Navigation intuitiv sein, sodass Nutzer sofort verstehen, worum es geht. Vermeiden Sie interne Fachbegriffe oder englische Abkürzungen; "Lösungen" ist beispielsweise verständlicher als "SOLUTION". Die Rubriknamen sollten mit der Navigation übereinstimmen – wenn die Navigation "Produkte" heißt, sollte die Rubrikseite nicht "Unser Sortiment" heißen, das verwirrt die Nutzer.

Anpassung der Navigation bei Aktualisierung der Rubrikinhalte

Im laufenden Betrieb ändern sich die Rubrikinhalte ständig. Manchmal kommen neue Geschäftsbereiche hinzu, sodass Rubriken ergänzt werden müssen; manchmal verlieren alte Inhalte an Bedeutung, sodass Rubriken zusammengelegt oder entfernt werden. Die Navigation darf nicht statisch bleiben, sondern muss den Inhalten folgen.

Wenn das Unternehmen beispielsweise eine neue Produktlinie entwickelt, muss eine neue Rubrik "Neue Produkte" angelegt und in der Navigation ergänzt werden. Wenn eine Rubrik lange keine neuen Inhalte hat, kann sie mit einer ähnlichen Rubrik zusammengelegt oder in der Navigation weniger prominent platziert werden. So könnten "Branchennews" und "Unternehmensmeldungen" zu "News" zusammengefasst werden, um die Inhalte nicht zu zersplittern.

Bei der Anpassung der Navigation ist darauf zu achten, dass die URLs unverändert bleiben oder 301-Weiterleitungen eingerichtet werden. Suchmaschinen und Nutzer haben möglicherweise alte Links gespeichert; wenn diese direkt gelöscht werden, führt das zu 404-Fehlern. Daher sollten vor einer Umstrukturierung die alten URLs exportiert und geplant werden, welche beibehalten und welche weitergeleitet werden, bevor die Änderung umgesetzt wird.

Wie die Navigation einer Unternehmenswebsite optimal auf die Inhalte der Rubriken abgestimmt wird配图

Zudem spielt die Reihenfolge der Navigation eine Rolle. Wichtige Rubriken stehen vorne, üblich ist etwa "Startseite", "Produkte", "Dienstleistungen", "Referenzen", "Über uns". Wenn das Unternehmen derzeit eine Aktion bewirbt, kann die entsprechende Rubrik vorübergehend nach vorne verschoben werden, aber nach der Aktion sollte die ursprüngliche Reihenfolge wiederhergestellt werden.

Checkliste für das Zusammenspiel von Navigation und Rubrikinhalten

Um sicherzustellen, dass Navigation und Rubrikinhalte stets gut zusammenarbeiten, empfiehlt es sich, regelmäßig folgende Punkte zu überprüfen:

  • Prüfen, ob jede Hauptrubrik eine entsprechende Rubrikseite hat und diese tatsächliche Inhalte enthält, nicht leer oder mit "im Aufbau" markiert ist.
  • Prüfen, ob die Rubrikinhalte regelmäßig aktualisiert werden; wenn länger als drei Monate keine neuen Inhalte erscheinen, sollte eine Zusammenlegung oder Anpassung der Navigation erwogen werden.
  • Prüfen, ob die Navigationslinks funktionieren und zur richtigen Seite führen, ohne 404-Fehler.
  • Prüfen, ob die Rubriknamen mit den Navigationsnamen übereinstimmen, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Prüfen, ob die Navigation auf mobilen Geräten korrekt angezeigt wird und die Unterrubriken leicht zu bedienen sind.

Wenn eine Rubrik nur wenige Inhalte hat, aber in der Navigation prominent platziert ist, sollte man erwägen, den Platz einer inhaltsreichen Rubrik zu geben. So könnte "Kundenreferenzen" von der zweiten auf die erste Ebene angehoben werden, da Referenzen für die Conversion wichtig sind und Inhalte leicht zu sammeln sind.

Navigation als Leitfaden für die Inhaltsplanung

Die Navigation dient nicht nur den Nutzern, sondern auch den Verantwortlichen als Werkzeug für die Inhaltsplanung. Sobald die Navigation festgelegt ist, weiß man, welche Art von Inhalten für jede Rubrik benötigt wird, und kann die Aktualisierungsfrequenz im Voraus planen. Wenn es zum Beispiel eine Rubrik "Branchennews" gibt, sollte mindestens einmal pro Woche ein branchenbezogener Artikel veröffentlicht werden; bei "Technischer Support" sollten FAQ oder Anleitungen bereitgestellt werden.

Wie die Navigation einer Unternehmenswebsite optimal auf die Inhalte der Rubriken abgestimmt wird配图

Umgekehrt können Inhaltsaktualisierungen die Navigation beeinflussen. Wenn eine Rubrik genügend Inhalte angesammelt hat, etwa mehr als zehn Produktreferenzen, kann man Unterrubriken hinzufügen, um die Auswahl zu erleichtern. Dann muss die Navigation entsprechend angepasst werden, etwa durch ein zweites Menü oder Filterfunktionen.

Zusammenfassend sind Navigation und Rubrikinhalte eine Einheit. Die Navigation sagt dem Nutzer, "was wir haben", und die Rubrikinhalte beweisen, "dass wir es wirklich haben". Nur wenn beide gut zusammenarbeiten, kann die Website ihren wahren Wert entfalten.

Abschließend sei empfohlen, dass die Verantwortlichen vierteljährlich eine umfassende Überprüfung von Navigation und Inhalten durchführen und sie an die Geschäftsentwicklung anpassen. So bleibt die Website lebendig und wird nicht zur Geisterseite.

03 /

Vom Wissen zur Praxis

Inhalte planen
01

Inhalte planen

Responsive Seiten
02

Responsive Seiten

Laufender Betrieb
03

Laufender Betrieb