Betriebswissen

Häufige Fehler bei der SEO-Grundlage der alten Website vor dem Relaunch

Wer vor einem Website-Relaunch die SEO-Grundlagen der alten Website vernachlässigt, riskiert Traffic-Verluste. Dieser Artikel zeigt häufige Fehler und hilft Unternehmen, ihre Optimierungserfolge zu sichern.

Illustrative Szene

Ein Website-Relaunch ist eine gängige Maßnahme zur Modernisierung der Unternehmenswebsite. Doch viele Unternehmen konzentrieren sich vor dem Relaunch ausschließlich auf visuelles Design und funktionale Anpassungen und vernachlässigen dabei die bereits aufgebaute SEO-Basis der alten Website. Die Folge: Nach dem Launch sinken Keyword-Rankings, die Anzahl der indexierten Seiten nimmt ab, und der gesamte organische Traffic bricht spürbar ein. Diese Probleme liegen oft nicht an der neuen Website selbst, sondern an einer fehlerhaften Handhabung der SEO-Grundlagen der alten Website während des Relaunch-Prozesses.

Im Folgenden werden einige häufige Fehler aufgeführt, die Unternehmen vor einem Relaunch überprüfen sollten.

Fehler 1: Keine vollständige Sicherung der URL-Liste der alten Website

Bei einem Relaunch ändern sich häufig die URLs der alten Seiten – etwa durch Umstrukturierung der Verzeichnisse, Zusammenlegung von Kategorien oder Löschung von Seiten. Wenn vor dem Launch keine vollständige Liste der alten URLs erstellt wird, können die entsprechenden neuen URLs nicht einzeln zugeordnet werden, was dazu führt, dass viele alte Links direkt ins Leere laufen. Besucher, die über Suchmaschinen auf die Website gelangen, sehen dann eine 404-Seite – eine schlechte Nutzererfahrung, die auch die Bewertung der Website durch Suchmaschinen negativ beeinflusst.

Empfehlung: Vor dem Relaunch sollten Sie mit einem Crawler-Tool oder manuellem Export alle URLs, Titel, Keywords, Beschreibungen und die jeweiligen Content-Themen der alten Website erfassen. Diese Liste bildet die Grundlage für spätere 301-Weiterleitungen und die Content-Migration.

Häufige Fehler bei der SEO-Grundlage der alten Website vor dem Relaunch配图

Fehler 2: Vernachlässigung der Einrichtung von 301-Weiterleitungen

Wenn alte URLs nicht mehr verwendet werden können, ist die korrekte Vorgehensweise, eine 301-Weiterleitung einzurichten, die die alte Adresse dauerhaft auf die neue Adresse umleitet. Viele Unternehmen löschen jedoch einfach die alten Seiten, verwenden JavaScript-Weiterleitungen oder geben die alten Links sogar ganz auf. Diese Methoden übertragen keine Link-Autorität und können Besucher auf irrelevante Seiten führen.

Die richtige Vorgehensweise: Für jede alte URL sollte die inhaltlich relevanteste Seite der neuen Website identifiziert und eine 301-Weiterleitung eingerichtet werden. Wenn alte Inhalte in neue Seiten integriert wurden, sollte die Weiterleitung auf die zusammengeführte Seite zeigen. Nach dem Launch sollten alle Weiterleitungen einzeln getestet werden, um Weiterleitungsketten oder Endlosschleifen zu vermeiden.

Fehler 3: Inhalte einfach per Copy & Paste übernehmen

Manche Unternehmen übernehmen aus Bequemlichkeit die Inhalte der alten Website unverändert – einschließlich veralteter Informationen, doppelter Absätze und defekter Bildlinks. Suchmaschinen reagieren empfindlich auf doppelte Inhalte, und alte Inhalte entsprechen möglicherweise nicht mehr den aktuellen Geschäftsschwerpunkten oder unterstützen die neue Keyword-Strategie nicht.

Die Content-Migration sollte als Chance zur Optimierung genutzt werden: Überholte Inhalte entfernen, doppelte Seiten zusammenführen, neue Informationen ergänzen und Titel sowie Beschreibungen optimieren. Gleichzeitig sollten wertvolle historische Inhalte wie Leistungsbeschreibungen oder FAQ erhalten bleiben, jedoch mit aktualisierten Daten und Formulierungen.

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Fehler 4: Vernachlässigung der Pflege von Backlinks der alten Website

Im Laufe des Betriebs können für die alte Website externe Links entstanden sein – etwa Empfehlungen anderer Websites, Einträge in Branchenverzeichnissen oder Links von Partnern. Wenn diese Backlinks nach dem Relaunch auf nicht mehr existierende URLs zeigen, verlieren sie erheblich an Wert.

Vor dem Relaunch sollten die Backlinks der alten Website erfasst werden. Durch 301-Weiterleitungen sollten die Ziel-URLs der Backlinks auf die entsprechenden neuen Seiten umgeleitet werden. Bei wichtigen Backlinks kann zusätzlich der jeweilige Website-Betreiber kontaktiert werden, um die Link-Adresse zu aktualisieren. Falls dies nicht möglich ist, muss zumindest die korrekte Weiterleitung sichergestellt sein.

Fehler 5: Keine Tests von Crawling und Indexierung vor dem Launch

Nach einem Relaunch müssen Suchmaschinen die neuen Seiten erneut crawlen und indexieren. Wenn vor dem Launch nicht überprüft wird, ob die Website korrekt antwortet, ob die robots.txt-Datei wichtige Seiten versehentlich blockiert oder ob die Sitemap aktualisiert wurde, kann dies dazu führen, dass die neue Website längere Zeit nicht indexiert wird.

Vor dem Launch sollten folgende Punkte geprüft werden: Erlaubt die robots.txt-Datei das Crawlen wichtiger Seiten? Ist die Sitemap eingereicht und enthält sie die neuen URLs? Liefert die Website die richtigen Statuscodes? Ist die Ladegeschwindigkeit der Seiten normal? Nach dem Launch sollte das Crawl-Verhalten der Suchmaschinen kontinuierlich beobachtet und Auffälligkeiten umgehend behoben werden.

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Fehler 6: Keine Überwachung der SEO-Daten nach dem Relaunch

Viele Unternehmen betrachten den Relaunch nach dem Launch als abgeschlossen und ignorieren die Datenentwicklung. Tatsächlich ist die Zeit nach dem Relaunch eine Risikophase, in der Keyword-Rankings, Traffic und Indexierungszahlen schwanken können. Ohne Überwachung lassen sich Probleme nicht rechtzeitig erkennen und beheben.

Empfehlung: Nach dem Launch sollte die Website mindestens einen Monat lang kontinuierlich überwacht werden, mit Fokus auf: Ranking-Veränderungen der wichtigsten Keywords, organische Suchtrends, Anzahl der indexierten Seiten und 404-Fehlerprotokolle. Bei Auffälligkeiten sollte sofort die Ursache geprüft werden – ob Weiterleitungsprobleme, Content-Probleme oder technische Fehler.

Zusammenfassend ist ein Relaunch kein einfaches „Auf Null setzen“, sondern eine Optimierung auf Basis der bestehenden SEO-Grundlagen der alten Website. Eine sorgfältige Planung und präzise Umsetzung sind der Schlüssel, damit die neue Website nicht nur gut aussieht, sondern auch gut funktioniert.

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