Die Positionierung einer Website ist die erste Information, die ein Nutzer nach dem Betreten der Seite erhält, und sie entscheidet, ob der Kunde weiterlesen möchte. Wenn die Positionierung vage, komplex oder selbstbezogen ist, müssen Kunden wiederholt raten, um zu verstehen, worum es auf der Website geht. Dies erhöht die Verständniskosten und führt zu einer höheren Absprungrate. Bei der Überarbeitung ist es entscheidend, die Positionierung klar und verständlich zu gestalten, um die Verständniskosten der Kunden zu senken.
Fokussieren Sie sich auf einen Kernwert
Viele Unternehmen platzieren auf der Startseite eine Vielzahl von Geschäftsbeschreibungen, um alle Vorteile zu zeigen, was jedoch dazu führt, dass Kunden den Überblick verlieren. Bei der Überarbeitung sollten Sie sich zunächst fragen: Was ist das eine, das die Website den Kunden am meisten in Erinnerung rufen soll? Wenn das Unternehmen beispielsweise auf "maßgeschneiderte Dienstleistungen" setzt, sollte die Positionierung um "maßgeschneidert" herum aufgebaut werden; wenn der Schwerpunkt auf "Preis-Leistungs-Verhältnis" liegt, heben Sie die Preisvorteile hervor. Fassen Sie den Kernwert in einem Satz zusammen, andere Inhalte dienen als Ergänzung. Versuchen Sie nicht, alles in einem Absatz zu erklären.

Verwenden Sie die Sprache der Kunden, nicht interne Fachbegriffe
Interne Abteilungsnamen, Fachbegriffe und Projektcodes sind für Kunden oft unverständlich. Bei der Überarbeitung müssen Sie die interne Sprache in Ausdrücke übersetzen, die Kunden verstehen können. Schreiben Sie beispielsweise nicht "bietet eine vollständige digitale Lösungskette", sondern "hilft traditionellen Unternehmen, ihre Offline-Geschäfte online zu verlagern". Wenn Fachbegriffe unvermeidlich sind, erklären Sie sie beim ersten Auftreten in Klammern oder fügen Sie eine kurze Erläuterung hinzu.
Klare Struktur und deutliche Hierarchie
Positionierungsinhalte erscheinen normalerweise auf dem ersten Bildschirm der Startseite, in den Kopfzeilen von Kategorieseiten oder am Anfang von Produkt-/Dienstleistungsseiten. Empfohlen wird eine "Gesamt-Einzel"-Struktur: Zuerst ein zusammenfassender Satz, dann 2-3 Punkte zur Erläuterung. Die Punkte sollten klar voneinander abgegrenzt sein und sich nicht überschneiden oder wiederholen. Wenn die Positionierung mehrere Bereiche umfasst, können Sie Unterüberschriften oder Symbole zur Abgrenzung verwenden, damit Kunden schnell überfliegen können. Beispielsweise auf dem ersten Bildschirm der Startseite eine Zeile mit dem Geschäftsbereich, darunter drei Karten, die Dienstleistungsarten, Anwendungsszenarien und Kernvorteile vorstellen.
Begrenzen Sie die Wortanzahl, vermeiden Sie Informationsüberflutung
Die Aufmerksamkeitsspanne von Kunden beim Lesen einer Website ist begrenzt. Der Positionierungstext ist keine wissenschaftliche Arbeit, er muss nicht alle Details enthalten. Im Allgemeinen sollte der Positionierungstext auf dem ersten Bildschirm der Startseite 50-100 Wörter nicht überschreiten, auf Kategorieseiten kann er auf 150-200 Wörter erhöht werden. Wenn detaillierte Informationen erforderlich sind, können Sie über einen Link "Mehr erfahren" oder "Details anzeigen" auf Unterseiten verweisen. Bei der Überarbeitung können Sie die Wortanzahl der ursprünglichen Seiten zählen, Inhalte löschen, die Kunden nicht benötigen, und die Kerninformationen beibehalten.

Kombinieren Sie mit visuellem Design, um die Vermittlung zu verbessern
Positionierungstexte sind Inhalte, aber ihre Vermittlungswirkung hängt eng mit Layout, Symbolen, Bildern und Farben zusammen. Bei der Überarbeitung können Sie den Positionierungstext mit einem Bild kombinieren, das das Geschäftsszenario darstellt, oder Symbole zur Erläuterung der Punkte verwenden. Wenn die Positionierung beispielsweise "schnelle Reaktion" betont, kann ein Uhrensymbol daneben platziert werden; wenn "professionelles Team" hervorgehoben wird, kann eine Illustration der Teamarbeit verwendet werden. Visuelle Elemente helfen Kunden, abstrakte Konzepte schneller zu verstehen, aber achten Sie auf die Bildqualität und vermeiden Sie unscharfe oder themenfremde Materialien.
Überprüfen Sie die Wirksamkeit der Positionierung: Testen Sie mit internen Kollegen
Bevor der überarbeitete Inhalt online geht, können Sie einige Kollegen, die nicht mit dem Geschäft vertraut sind (z. B. neue Mitarbeiter oder Verwaltungspersonal), den Positionierungstext lesen lassen und sie bitten, in eigenen Worten wiederzugeben, worum es auf der Website geht. Wenn ihre Wiedergabe mit Ihrer Positionierung übereinstimmt, sind die Verständniskosten niedrig; wenn sie sagen "habe es nicht verstanden" oder "es scheint viele Dinge zu geben", müssen Sie weiter optimieren. Diese Methode ist kostengünstig und effektiv und spart mehr Zeit als die Anpassung basierend auf Daten nach dem Online-Gang.
Häufige Fehler und Anpassungsvorschläge
- Fehler 1: Zu viele Unternehmensgeschichten oder Gründererzählungen in der Positionierung. Anpassungsvorschlag: Platzieren Sie die Geschichten auf der "Über uns"-Seite, die Positionierung sollte nur den aktuellen Nutzen beschreiben.
- Fehler 2: Viele Adjektive ohne konkrete Erläuterungen. Anpassungsvorschlag: Ersetzen Sie "professionell, effizient, zuverlässig" durch spezifische Serviceabläufe, Erfolgsfall-Daten oder Kundenbewertungsauszüge.
- Fehler 3: Positionierungsinhalte wiederholen sich auf verschiedenen Seiten mit inkonsistenten Formulierungen. Anpassungsvorschlag: Vereinheitlichen Sie die Kernaussagen, stellen Sie sicher, dass die Kerninformationen auf Startseite, Kategorieseiten und Unterseiten konsistent sind, um Verwirrung bei Kunden zu vermeiden.

Fazit: Verständniskosten senken bedeutet Konversionsrate steigern
Bei der Überarbeitung einer Website ist der Positionierungsinhalt nicht für Suchmaschinen oder den Chef geschrieben, sondern für die Kunden. Je leichter Kunden Ihr Geschäft verstehen, desto eher vertrauen sie Ihnen und ergreifen die nächste Aktion. Bevor Sie die Positionierung schreiben, sollten Betreiber sich drei Fragen stellen: Kann der Zielkunde auf den ersten Blick erkennen, was ich tue? Wie viel Zeit benötigt er, um es zu verstehen? Weiß er nach dem Lesen, wo er als Nächstes klicken soll? Wenn diese Fragen beantwortet sind, wird die Positionierung nicht in die falsche Richtung gehen.


