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Welche Daten sollten vor der Optimierung der Website-Navigationsstruktur analysiert werden?

Vor der Optimierung der Website-Navigationsstruktur sollten Sie Nutzersuchdaten, Inhaltsdaten bestehender Kategorien, die Kategorienstruktur von Wettbewerbern und technische Daten der eigenen Website analysieren, um einen sinnvollen Optimierungsplan zu erstellen.

Welche Daten sollten vor der Optimierung der Website-Navigationsstruktur analysiert werden?

Die Optimierung der Website-Navigationsstruktur sollte nicht auf Bauchgefühl basieren, sondern auf einer mehrdimensionalen Datenanalyse, um blinde Änderungen zu vermeiden. Die folgenden fünf Datenkategorien müssen vor der Optimierung erfasst und analysiert werden, da jede direkt die Anpassung der Kategorienstruktur, die Inhaltsauswahl und die Priorisierung beeinflusst.

1. Daten zum Suchverhalten der Nutzer

Die Suchbegriffe, über die Nutzer auf die Website gelangen, und deren Übereinstimmung mit den aktuellen Kategorien sind die primäre Grundlage für die Optimierung. Folgende Daten können über Suchmaschinen-Tools und Website-Analyse-Tools gewonnen werden:

  • Kernsuchbegriffe: Die 20-30 am häufigsten gesuchten Begriffe. Analysieren Sie, ob es auf der Website entsprechende Kategorien oder Inhalte gibt. Wenn ein Begriff häufig gesucht wird, aber keine passende Kategorie existiert, sollte eine neue erstellt werden. Wenn eine Kategorie existiert, aber schlecht rankt, besteht Optimierungspotenzial.
  • Long-Tail-Suchbegriffe: Weniger frequentierte, aber zielgerichtete Begriffe, die oft spezifische Nutzerbedürfnisse widerspiegeln. Zum Beispiel unterscheiden sich „Beispiele für Unternehmenswebsites“ und „Kosten für die Neugestaltung einer Unternehmenswebsite“ in der Nutzerabsicht – die Kategorienplanung sollte beide abdecken.
  • Klickrate und Absprungrate: Nachdem Nutzer über einen Suchbegriff auf eine Seite gelangt sind, prüfen Sie, ob sie weitere Kategorien besuchen. Eine hohe Absprungrate auf einer Seite kann auf eine unklare Navigation oder irrelevante Inhalte hinweisen.

Hinweis: Beziehen Sie sich auf Daten der letzten 3-6 Monate, um kurzfristige Schwankungen zu vermeiden.

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2. Daten zu bestehenden Kategorien und Inhalten

Bewerten Sie die Inhaltsgesundheit der aktuellen Kategorien mithilfe von Content-Management-Systemen und Analysetools:

  • Seitenanzahl und Aktualisierungsfrequenz pro Kategorie: Kategorien, die länger als ein halbes Jahr nicht aktualisiert wurden, sind für Nutzer und Suchmaschinen oft unattraktiv und sollten zusammengelegt oder ersetzt werden.
  • Verweildauer und Besuchstiefe: Seiten mit einer Verweildauer unter 30 Sekunden deuten auf unzureichende Inhaltsqualität oder -relevanz hin. Eine geringe Besuchstiefe (Nutzer verlassen die Seite nach einem einzigen Aufruf) erfordert eine Verbesserung der internen Verlinkung.
  • Verteilung der Inhaltstypen: Der Anteil von Text, Bildern, Videos, Dokumenten usw. sowie deren Beliebtheit. Beispielsweise eignen sich Dienstleistungsseiten besser für eine Kombination aus Text und Bild, während Fallstudien mehr Bilder oder Videos enthalten können.

Erstellen Sie eine Tabelle mit Seitenanzahl, durchschnittlicher Verweildauer, Absprungrate und Aktualisierungsfrequenz pro Kategorie, um Optimierungsbedarf schnell zu identifizieren.

3. Daten zur Kategorienstruktur von Wettbewerbern

Wählen Sie 3-5 Wettbewerber aus derselben Branche und analysieren Sie deren Kategorienaufbau:

  • Logik der Kategorisierung: Erfolgt die Einteilung nach Produkten/Dienstleistungen oder nach Branchen/Szenarien? Welche Variante entspricht eher der Nutzererwartung? Beispielsweise bevorzugen Kunden von Webentwicklungsfirmen oft eine Unterteilung in „Vorlagen-Websites“, „Individuelle Websites“ und „Responsive Websites“ anstatt nach „Technologie-Stacks“.
  • Anzahl der Haupt- und Unterkategorien: Zu viele Hauptkategorien (mehr als 7) verwirren Nutzer, zu wenige (weniger als 3) decken möglicherweise Kerninhalte nicht ab. Die Anzahl der Wettbewerber dient als Referenz.
  • Besondere Kategorien: Verfügen Wettbewerber über Kategorien wie „Häufig gestellte Fragen“, „Fallstudien“ oder „Branchenlösungen“? Diese können tiefere Nutzerfragen beantworten und die Verweildauer erhöhen.

Hinweis: Kopieren Sie nicht direkt die Struktur der Wettbewerber, sondern identifizieren Sie Unterschiede und vielversprechende Ansätze, die Sie basierend auf Ihren Ressourcen übernehmen können.

4. Technische Daten der Website

Technische Daten beeinflussen, ob Kategorien von Suchmaschinen effektiv indexiert und von Nutzern problemlos aufgerufen werden können:

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  • Seitenladegeschwindigkeit: Kritische Kategorieseiten (z. B. Produkt- oder Dienstleistungsseiten) sollten in unter 3 Sekunden laden. Zu lange Ladezeiten führen zu Nutzerabbrüchen und beeinträchtigen das SEO.
  • Indexierungsstatus: Überprüfen Sie mit Webmaster-Tools, wie viele Seiten indexiert sind. Wenn viele Kategorieseiten nicht indexiert sind, prüfen Sie die robots.txt-Datei, die interne Verlinkung oder die Inhaltsqualität.
  • Mobile Optimierung: Stellen Sie sicher, dass alle Kategorieseiten auf mobilen Geräten korrekt angezeigt werden. Nutzen Sie den Google Mobile-Friendly Test oder das Baidu Mobile Adaptation Tool, um Layout, Buttons und Bilder zu prüfen.

Technische Probleme sollten vor einem Relaunch oder der Einführung neuer Kategorien behoben werden, da sonst selbst optimierte Inhalte wenig Wirkung zeigen.

5. Daten zu Geschäftszielen

Die Kategorienoptimierung muss letztlich den Geschäftszielen dienen. Daher sind folgende Punkte zu klären:

  • Conversion-Pfad: Der Weg vom Website-Besuch bis zur Anfrage, Registrierung oder zum Kauf. Jeder Schritt sollte durch entsprechende Kategorieseiten unterstützt werden. Wenn beispielsweise Fallstudien zu Anfragen führen sollen, aber keine Kontaktmöglichkeit oder Schaltfläche vorhanden ist, muss nachgebessert werden.
  • Anteil der Traffic-Quellen: Wie viel Traffic stammt aus organischer Suche, Direktzugriffen oder externen Links? Eine Kategorie mit hohem Traffic, aber niedriger Conversion, benötigt möglicherweise bessere Inhalte oder Handlungsaufforderungen. Umgekehrt sollte eine Kategorie mit niedrigem Traffic, aber hoher Conversion, mehr Sichtbarkeit erhalten.
  • Nutzerfeedback: Nutzen Sie Aufzeichnungen aus dem Live-Chat, Kontaktformulare oder Umfragen, um direkt zu erfahren, welche Fragen oder Bedürfnisse Nutzer zu den Kategorien haben. Wenn viele Nutzer fragen, „Bieten Sie auch E-Commerce-Websites an?“, aber die Kategorien dies nicht klarstellen, sollte dies ergänzt werden.

Hinweis: Geschäftsdaten sollten regelmäßig (idealerweise monatlich) überprüft werden, da sich Marktveränderungen auf Nutzerbedürfnisse auswirken und Anpassungen erforderlich machen.

Ganzheitliche Bewertung und Erstellung eines Optimierungsplans

Nach der Erfassung aller fünf Datenkategorien können Sie mit der Gesamtbewertung beginnen:

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  1. Listen Sie alle zu optimierenden Kategorien auf und weisen Sie Prioritäten zu (hoch/mittel/niedrig).
  2. Analysieren Sie, welche Datenprobleme gleichzeitig gelöst werden können. Beispielsweise kann eine neue Kategorie „Häufig gestellte Fragen“ sowohl Suchbegriffe abdecken als auch die Absprungrate senken.
  3. Legen Sie die Reihenfolge der Optimierung fest: Beheben Sie zuerst technische Probleme (z. B. langsame Ladezeiten), passen Sie dann die Kategorienstruktur an und optimieren Sie schließlich die Inhalte.

Beispiel: Die Kategorie „Dienstleistungsübersicht“ eines Unternehmens hatte eine Absprungrate von 80 %, während Suchdaten zeigten, dass der Begriff „Wartungsinhalte für Unternehmenswebsites“ häufig gesucht wurde, aber keine spezielle Seite existierte. Der Optimierungsplan könnte sein: Unterteilen Sie die Kategorie in drei Unterkategorien, fügen Sie eine Unterseite „Website-Wartung“ hinzu und verbessern Sie die internen Links, um Nutzer zu anderen Kategorien zu führen.

Die Kategorienoptimierung ist kein einmaliger Prozess – Daten ändern sich ständig. Überprüfen Sie die Kerndaten vierteljährlich und verfeinern Sie das Kategoriensystem schrittweise. Wenn Sie unsicher bei der Interpretation Ihrer Website-Daten sind, konsultieren Sie professionelle Website-Betreiber oder technische Teams, um einen maßgeschneiderten Plan zu erstellen.