Betriebswissen

Wie alte Seiten vor einem Website-Relaunch Präsentation und Content-Updates in Einklang bringen

Vor einem Website-Relaunch müssen alte Seiten sowohl präsentabel bleiben als auch kontinuierlich aktualisiert werden. Dieser Artikel zeigt konkrete Methoden wie Content-Bestandsaufnahme, Update-Prioritäten und Veröffentlichungsprozesse, um die Website in der Übergangsphase vital zu halten.

Illustrative Szene

Ein Website-Relaunch kann Monate oder sogar länger dauern. In dieser Zeit sollten alte Seiten nicht mit veralteten Inhalten stehen bleiben. Es gilt, sowohl das äußere Erscheinungsbild zu wahren als auch Inhalte kontinuierlich zu aktualisieren, um nicht von Nutzern und Suchmaschinen als „tote Seite“ wahrgenommen zu werden. Die folgenden Maßnahmen helfen Ihnen, Präsentation und Updates vor dem Relaunch geordnet zu bewältigen.

1. Bestandsaufnahme alter Seiten: „Präsentationsseiten“ und „Update-Seiten“ unterscheiden

Vor dem Relaunch sollten Sie zunächst alle Seiten Ihrer Website erfassen. Nach ihrer Funktion lassen sich zwei Typen unterscheiden: Zum einen Seiten mit langfristig unveränderten Inhalten wie Markenvorstellung, Unternehmenszertifikate oder Kontaktinformationen – sie dienen hauptsächlich der Präsentation. Zum anderen Seiten mit regelmäßig wechselnden Inhalten wie News, Brancheninformationen, Produktspezifikationen oder Fallstudien – sie müssen kontinuierlich aktualisiert werden.

Konkret: Exportieren Sie eine URL-Liste der Website und markieren Sie jede Seite als „präsentationsorientiert“ oder „updateorientiert“. Bei Präsentationsseiten prüfen Sie vor allem, ob die Informationen korrekt und das Design nicht veraltet sind. Für Update-Seiten legen Sie eine Aktualisierungsfrequenz fest, z. B. wöchentlich oder monatlich. So können Sie Ressourcen während des Relaunchs auf die wichtigsten Seiten konzentrieren.

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2. Prioritäten setzen: Nicht alle Seiten gleich stark aktualisieren

Nicht jede Seite verdient häufige Updates. Hohe Priorität haben: Startseite, Produkt-/Dienstleistungsübersichten, kürzlich veröffentlichte Inhalte sowie Seiten mit hohem Traffic. Aktualisierungen dieser Seiten wirken sich direkt positiv auf Benutzererfahrung und SEO aus.

Kriterien: Nutzen Sie Statistiken im Backend wie Seitenaufrufe und Absprungrate oder entscheiden Sie nach geschäftlichen Schwerpunkten. Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise kürzlich einen bestimmten Dienst bewirbt, sollte die entsprechende Dienstleistungsseite priorisiert aktualisiert werden. Achten Sie dabei auf korrekte Informationen – nicht um des Aktualisierens willen aktualisieren, denn falsche Angaben schaden dem Vertrauen.

3. Einfachen Veröffentlichungsprozess etablieren, um Updates nachhaltig zu sichern

Während eines Relaunchs wird die Content-Pflege oft vernachlässigt. Um das zu vermeiden, etablieren Sie einen schlanken Veröffentlichungsprozess: Benennen Sie eine verantwortliche Person für die Materialsammlung, legen Sie einen Prüfer fest und veröffentlichen Sie wöchentlich zu einem festen Zeitpunkt. Der Prozess muss nicht komplex sein, aber klare Verantwortlichkeiten und Termine sind entscheidend.

Beispiel: Prüfen Sie freitags nachmittags den Update-Plan für die kommende Woche und bereiten Sie Materialien vor; vor der Veröffentlichung bestätigt der fachliche Verantwortliche die Inhalte. So läuft die Content-Aktualisierung auch bei vollem Relaunch-Arbeitsaufwand planmäßig weiter.

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4. Balance zwischen Präsentation und Update: „Übergangsversion“ für alte Seiten

Bei Präsentationsseiten mit veraltetem Design können Sie eine leichte visuelle Anpassung vornehmen, z. B. Kopf- und Fußzeile aktualisieren oder Schriftarten und Farben vereinheitlichen – ohne die Struktur grundlegend zu ändern. Das verbessert den Eindruck, ohne die Relaunch-Planung zu beeinträchtigen.

Bei Update-Seiten hingegen ist die Aktualität der Inhalte entscheidend. Beispielsweise können Sie bei News wöchentlich kurze Branchenmeldungen veröffentlichen; bei Produktseiten neue Spezifikationen oder Anwendungsfälle ergänzen. Diese Updates erfordern kein neues Seitendesign – Sie tauschen lediglich Inhalte in bestehenden Vorlagen aus.

5. Übergangsphase nutzen, um Content-Richtung zu testen

Ein Relaunch ist nicht nur ein visuelles Upgrade, sondern auch eine Chance, die Content-Strategie anzupassen. Probieren Sie auf alten Seiten neue Content-Formate oder Schreibstile aus und werten Sie Nutzerfeedback und Backend-Daten aus, um herauszufinden, welche Inhalte besser ankommen. So ist das Content-System beim Launch der neuen Website bereits erprobt und das Risiko wird reduziert.

Beispiel: Wenn Ihre alte Website keinen FAQ-Bereich hat, können Sie in den News einige Artikel im Frage-Antwort-Stil veröffentlichen und die Zugriffe sowie Anfragen beobachten. Achten Sie jedoch darauf, dass Testinhalte thematisch zur Website passen und nicht vom Kerngeschäft abweichen.

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6. Letzte Checks vor dem Relaunch: Backup und Synchronisation

Vor dem offiziellen Relaunch müssen Sie unbedingt ein vollständiges Backup der alten Website erstellen, einschließlich Datenbank und Dateien. Stellen Sie außerdem sicher, dass alle während der Übergangsphase aktualisierten Inhalte auf die neue Website migriert werden können. Planen Sie frühzeitig eine Content-Mapping-Tabelle, die alte URLs den neuen Seiten zuordnet, um 404-Fehler nach dem Relaunch zu vermeiden.

Diese Vorbereitungen sind zwar aufwendig, verhindern aber den Verlust von Inhalten oder defekte Links nach dem Relaunch. Mit einer durchdachten Aufgabenplanung in der Übergangsphase bleibt Ihre alte Website lebendig und legt den Grundstein für einen erfolgreichen neuen Auftritt.

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