Die Optimierung des Website-Bauprozesses bedeutet nicht, einfach die Vorlage zu wechseln oder die Seiten neu zu gestalten, sondern zunächst zu verstehen, wo die bestehende Website Schwächen hat. Wenn Sie die Datenanalyse überspringen, könnte die Überarbeitung nur dazu führen, dass die Probleme in einem neuen Stil erscheinen. Im Folgenden sind die Daten aufgeführt, die Sie je nach Nutzungsphase prüfen sollten, sowie die jeweiligen Schlussfolgerungen, die Sie daraus ziehen können.
1. Zugriffsquellen-Daten: Wissen, woher der Traffic kommt
Öffnen Sie Ihr Website-Analysetool und betrachten Sie zunächst die Zugriffsquellen der letzten drei bis sechs Monate. Konzentrieren Sie sich auf die Kategorien organische Suche, direkte Zugriffe, externe Links und soziale Medien.
Ein hoher Anteil an organischer Suche zeigt, dass Ihre Inhalte in Suchmaschinen eine gewisse Basis haben. Bei einer Überarbeitung sollten Sie bestehende URLs oder Titel nicht leichtfertig ändern. Ein hoher Anteil an direkten Zugriffen deutet darauf hin, dass Stammkunden oder Offline-Maßnahmen effektiv sind, aber die Online-Inhalte möglicherweise weniger ansprechend wirken. Wenig Traffic über externe Links kann bedeuten, dass Ihre Website in Branchenverzeichnissen oder auf Partnerplattformen nicht ausreichend präsent ist.

Bewertungskriterien: Wenn der organische Suchtraffic kontinuierlich sinkt, prüfen Sie zuerst die Häufigkeit der Inhaltsaktualisierungen und ob Seitentitel geändert wurden. Wenn direkte Zugriffe mehr als die Hälfte ausmachen, ist die Führung neuer Besucher unzureichend – im Bauprozess sollten Sie die Gestaltung von Content-Einstiegspunkten verstärken.
2. Seitenleistungs-Daten: Die besten und schlechtesten Seiten identifizieren
Listen Sie die zehn Seiten mit dem höchsten Traffic und die zehn Seiten mit der höchsten Absprungrate auf. Seiten mit hohem Traffic sind in der Regel die Startseite, Produktseiten oder zentrale Rubrikseiten – diese sollten bei der Überarbeitung strukturell stabil bleiben und nicht stark verändert werden. Bei Seiten mit hoher Absprungrate analysieren Sie die Ursachen: Sind die Inhalte oberflächlich, lädt die Seite langsam oder ist die Navigation unklar?
Zusätzlich betrachten Sie die durchschnittliche Verweildauer und die Conversion-Rate. Eine kurze Verweildauer bei niedriger Absprungrate kann bedeuten, dass die Inhalte ansprechend sind, aber der Handlungsaufruf nicht deutlich genug ist. Eine lange Verweildauer bei niedriger Conversion-Rate kann auf eine schlecht gestaltete Kontaktmöglichkeit oder ein unpassendes Formular hindeuten. Diese Daten entscheiden direkt, welche Module im Bauprozess neu gestaltet werden müssen.
3. Conversion-Pfad-Daten: Die Schritte vom Besucher zur Anfrage verfolgen
Wenn Ihre Website Formulare, Telefonkontakt oder Online-Chat anbietet, erfassen Sie die Conversion-Zahlen für jeden Kanal. Achten Sie darauf, von welcher Seite aus Besucher zur Conversion gelangen und wie viele Seiten sie vor der Conversion besuchen.
Zum Beispiel: Wenn die meisten Conversions von Produktdetailseiten kommen, sind die Produktinformationen vollständig. Wenn sich Conversions auf die Startseite konzentrieren, deutet das auf hohes Markenvertrauen hin, aber möglicherweise auf unzureichende Produktinformationen. Bei der Optimierung sollten Sie sich auf Seiten mit hoher Conversion-Rate konzentrieren, anstatt alle Seiten gleichmäßig zu behandeln.

4. Inhaltsaktualisierungs-Daten: Beurteilen, ob die Website „lebt“
Überprüfen Sie, wann die Inhalte Ihrer Website zuletzt aktualisiert wurden. Wenn seit mehr als drei Monaten keine neuen Inhalte hinzugefügt oder aktualisiert wurden, sinkt die Crawling-Frequenz durch Suchmaschinen, und Besucher empfinden die Website als inaktiv. Vor der Optimierung des Bauprozesses sollten Sie erfassen, welche Rubriken seit langem keine Inhalte haben und welche alten Artikel noch Zugriffe verzeichnen.
Empfehlung: Exportieren Sie alle Seiten-URLs und das Datum der letzten Änderung. Markieren Sie Seiten, die Zugriffe haben, aber veraltete Inhalte – diese sollten vorrangig aktualisiert werden. Seiten ohne Zugriffe und ohne Wert sollten Sie zusammenführen oder löschen. Die Häufigkeit der Inhaltsaktualisierung spiegelt den Betriebszustand der Website wider und dient als Referenz für die Rubrikenplanung bei der Überarbeitung.
5. Technische Daten: Die grundlegende Gesundheit prüfen
Nicht jedes Unternehmen ist technisch versiert, aber einige Daten sind wichtig: Ladezeit der Seiten, mobile Anpassung und Anzahl der 404-Fehler. Die Ladezeit können Sie mit den Entwicklertools des Browsers oder Online-Tools testen. Die mobile Anpassung prüfen Sie, indem Sie einige Kernseiten auf dem Smartphone aufrufen. Die 404-Fehler finden Sie in den Webmaster-Tools.
Wenn mobile Seiten fehlerhaft angezeigt werden oder die Ladezeit deutlich länger ist, sollten Sie responsives Design und Performance-Optimierung als Schwerpunkte im Bauprozess berücksichtigen. Diese Daten müssen nicht sekundengenau sein, aber sie zeigen, ob die Website grundlegende Nutzungserfahrungen erfüllt.

6. Optimierungsrichtungen nach der Datenanalyse
Nachdem Sie alle Daten zusammengeführt haben, erhalten Sie eine Liste mit Problemen. Zum Beispiel: Sinkender organischer Suchtraffic bei normaler Inhaltsaktualisierung könnte auf Probleme mit Titeln und Keywords hinweisen. Hohe mobile Absprungraten bei normalen PC-Werten erfordern eine Priorisierung der mobilen Anpassung. Niedrige Conversion-Raten bei hohem Traffic bedeuten, dass Sie die Kontaktmöglichkeiten und Formulare optimieren sollten.
Die Optimierung des Website-Bauprozesses bedeutet im Kern, Entscheidungen datenbasiert zu treffen. Daten dienen nicht dazu, Berichte schön aussehen zu lassen, sondern jede Überarbeitung mit klaren Zielen zu versehen. Wir empfehlen, diese Datenprüfung vierteljährlich durchzuführen und kontinuierlich anzupassen, damit die Website mit den Geschäftsänderungen Schritt hält.





