Serviceinhalte sind einer der Kernbereiche der Unternehmenswebsite und werden häufig aktualisiert. Viele Unternehmen prüfen jedoch vor der Veröffentlichung nur, ob der Text Tippfehler enthält, und stellen erst nach dem Livegang fest, dass Bilder falsch positioniert sind, Links nicht funktionieren, alte Informationen zurückbleiben oder sogar das Verständnis der Nutzer für die Dienstleistung beeinträchtigt wird. Statt später nachzubessern, ist es besser, vor der Aktualisierung die folgenden Schlüsselpunkte systematisch zu überprüfen.
Zunächst die Genauigkeit der Informationen sicherstellen
Bei Serviceinhalten ist veraltete oder widersprüchliche Information das größte Risiko. Vor der Aktualisierung sollten die Kerninformationen, die veröffentlicht werden sollen – wie Dienstname, Leistungsumfang, Preisangaben, Lieferzeit, Zielgruppe – aufgelistet und mit dem aktuellen Geschäftsbetrieb Punkt für Punkt abgeglichen werden. Besonders bei leicht änderbaren Informationen wie Preisen, Paketen oder Kontaktdaten ist es ratsam, eine Bestätigung durch den Geschäftsverantwortlichen einzuholen. Wenn es mehrere Versionen oder Pakete gibt, sollte geprüft werden, ob die Optionen auf der Seite vollständig und die Beschreibungen konsistent sind.
Darüber hinaus ist zu prüfen, ob Referenzen, Daten oder Qualifikationsnachweise, die in den Serviceinhalten zitiert werden, noch gültig sind. Wenn ein Kundenfall referenziert wird, muss bestätigt werden, dass der Kunde der Veröffentlichung zugestimmt hat und die Fallbeschreibung den aktuellen Servicefähigkeiten entspricht.

Seitenstruktur und Navigation auf Klarheit prüfen
Nach einer Aktualisierung der Serviceinhalte kann sich die Seitenstruktur ändern, z.B. durch neue Unterkategorien oder angepasste Serviceabläufe. Vor der Veröffentlichung sollte überprüft werden, ob die Navigation im gesamten Servicebereich weiterhin klar ist. Kann der Nutzer von der Startseite aus mit zwei bis drei Klicks zur Service-Seite gelangen? Gibt es auf der Seite klare Führungsmodule wie „Serviceablauf“ oder „Häufige Fragen“? Wenn die Inhalte lang sind, wurden Zwischenüberschriften und Absätze sinnvoll eingesetzt, um das schnelle Überfliegen zu erleichtern?
Gleichzeitig sollte kontrolliert werden, ob interne Ankerlinks auf die richtigen Positionen verweisen. Zum Beispiel, ob der Button „Jetzt anfragen“ zur richtigen Kontaktseite oder zum Formular führt, ob die Schritte im Serviceablauf in der richtigen Reihenfolge sind und ob keine Schritte fehlen oder doppelt vorkommen.
Links und Bilder einzeln verifizieren
Serviceinhalte enthalten oft Download-Links, externe Ressourcen oder Links zu anderen Seiten der Website. Nach der Aktualisierung können diese Links durch Pfadänderungen ungültig werden. Vor der Veröffentlichung wird empfohlen, alle Links auf der Seite (einschließlich Buttons, Textlinks und Bildlinks) einzeln zu testen, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren. Besonders Anhänge wie PDFs oder Word-Dokumente sollten geprüft werden, ob sie hochgeladen wurden und der Pfad korrekt ist.

Bei Bildern sollte kontrolliert werden, ob sie korrekt angezeigt werden, ob die Größe zum Seitenlayout passt und ob sie verzerrt oder gestreckt sind. Wenn neue Bilder hinzugefügt wurden, sollte das Alt-Attribut ausgefüllt sein, damit Suchmaschinen den Bildinhalt verstehen können und die Barrierefreiheit verbessert wird.
Alte Inhalte und Weiterleitungen behandeln
Wenn die Aktualisierung der Serviceinhalte die Ersetzung oder Zusammenführung alter Seiten umfasst, sollte die Behandlung der alten Links im Voraus geplant werden. Das direkte Löschen alter Seiten führt zu 404-Fehlern, die die Benutzererfahrung und das Suchmaschinen-Ranking beeinträchtigen. Es wird empfohlen, alte Links per 301-Weiterleitung auf die neuen Seiten zu leiten oder zumindest eine Hinweisseite zu behalten, die den Nutzern mitteilt, dass die Inhalte aktualisiert wurden.
Zudem sollte geprüft werden, ob andere Seiten der Website auf die alten Serviceinhalte verweisen, z.B. Startseiten-Empfehlungen, Pressemitteilungen oder Blog-Artikel. Diese Verweise müssen synchron aktualisiert werden, um zu vermeiden, dass Nutzer auf veraltete Informationen stoßen.

Nach der Veröffentlichung schnell nachprüfen
Nach dem Livegang sollte man nicht davon ausgehen, dass alles erledigt ist. Es wird empfohlen, innerhalb von 24 Stunden nach der Veröffentlichung die neue Seite erneut zu überfliegen, um sicherzustellen, dass sie auf Mobilgeräten und Computern korrekt angezeigt wird, ohne Darstellungsfehler oder Stilprobleme. Zudem kann man die Zugriffsprotokolle im Backend prüfen, um zu sehen, ob Nutzer auf alte Links zugreifen, und bei Auffälligkeiten sofort Anpassungen vornehmen.
Die Aktualisierung von Serviceinhalten ist ein fortlaufender Prozess. Nach jeder Aktualisierung wird empfohlen, die Änderungen und den Zeitpunkt zu dokumentieren, um spätere Wartung und Nachverfolgung zu erleichtern. Bei Teamarbeit sollten Aufgaben und Überprüfungsprozesse klar definiert werden, um Fehler bei der Aktualisierung zu reduzieren.





