Häufige Probleme und Hinweise vor der Website-Erstellung
Viele KMU erstellen eine Website, ohne sich über den Zweck im Klaren zu sein, was dazu führt, dass die Website nach der Fertigstellung nutzlos ist. Zunächst muss der Kernzweck der Website definiert werden: Soll sie die Marke präsentieren, Kundenanfragen generieren oder als Produktkatalog dienen? Unterschiedliche Ziele erfordern unterschiedliche Seitenstrukturen und Funktionsschwerpunkte. Zweitens sollten Domain und Server zuverlässig und stabil sein; es wird empfohlen, seriöse Anbieter zu nutzen. Die Domain sollte kurz und einprägsam sein und idealerweise mit dem Firmennamen oder der Marke zusammenhängen. Der Server sollte basierend auf der geschätzten Besucherzahl ausgewählt werden; für die meisten KMU reichen anfangs virtuelle Hosting- oder Cloud-Server aus, die später bei Bedarf aufgerüstet werden können. Außerdem müssen die Registrierungsformalitäten im Voraus geklärt werden; für inländische Websites ist eine ICP-Registrierung erforderlich, da sie sonst nicht online gehen können.
Häufige Probleme und Hinweise während der Website-Erstellung
Klare Seitenstruktur
Vermeiden Sie es, zu viele Seiten zu erstellen, nur um Inhalte zu füllen, da dies dazu führt, dass Benutzer keine Informationen finden. Es wird empfohlen, die Kernseiten beizubehalten: Startseite, Über uns, Produkte/Dienstleistungen, News und Kontakt. Bei besonderen Geschäftsbereichen können Fallstudien oder FAQ hinzugefügt werden. Die Namen der Seiten sollten verständlich sein und Fachjargon vermeiden. Die Hierarchie sollte nicht zu tief sein, idealerweise maximal drei Ebenen, um die Navigation für Benutzer und Suchmaschinen zu erleichtern.
Authentische und wertvolle Inhalte
Unternehmensvorstellungen, Produktbeschreibungen und Serviceabläufe sollten wahrheitsgetreu und genau sein, ohne Übertreibungen. Bilder und Texte sollten idealerweise aus dem Unternehmen stammen; vermeiden Sie es, direkt von Wettbewerbern zu kopieren oder vage, generische Materialien zu verwenden. Die News-Seite sollte regelmäßig mit Branchennachrichten oder Unternehmensupdates aktualisiert werden, um die Website aktiv zu halten. Achten Sie darauf, keine absoluten Begriffe wie „beste“ oder „erste“ zu verwenden, da diese verboten sind.

Design mit Ästhetik und Benutzererfahrung
Das Website-Design sollte zum Unternehmensimage passen, mit einheitlichen Farben und Schriftarten, und die Ladegeschwindigkeit sollte schnell sein. Die mobile Anpassung ist grundlegend, da viele Benutzer über Smartphones zugreifen. Vermeiden Sie übermäßige Effekte oder große Bilder, die die Ladezeit beeinträchtigen. Die Navigation sollte fixiert sein, damit Benutzer jederzeit springen können. Kontaktinformationen und Online-Formulare sollten auffällig sein, aber vermeiden Sie aufdringliche Pop-ups, die Benutzer stören.
Betrieb und Wartung nach dem Website-Launch
Regelmäßige Inhaltsaktualisierungen
Der Launch ist nicht das Ende, sondern der Beginn des Betriebs. Websites, die lange nicht aktualisiert werden, verlieren bei Suchmaschinen an Gewicht und Benutzer denken, das Unternehmen sei inaktiv. Es wird empfohlen, mindestens 1-2 Originalartikel oder Branchennachrichten pro Monat zu veröffentlichen und Produktinformationen bei Änderungen sofort zu aktualisieren. Die Inhalte sollten sich auf die Fragen der Benutzer konzentrieren, nicht auf Keyword-Stuffing.
Grundlegende SEO-Optimierung beachten
KMU benötigen kein komplexes SEO, aber grundlegende Optimierungen sind unerlässlich. Jede Seite sollte einen eigenen Titel und eine eigene Beschreibung haben, Bilder sollten Alt-Attribute erhalten und H-Tags sollten sinnvoll eingesetzt werden. Die Seitenstruktur sollte flach sein, mit wichtigen Seiten auf oberen Ebenen. Überprüfen Sie regelmäßig tote Links und 404-Seiten und reichen Sie eine Sitemap bei Suchmaschinen ein. Wenn diese Grundlagen erledigt sind, kann die Website natürlichen Suchverkehr erhalten.

Datenüberwachung und Anpassungen
Installieren Sie Analysetools (z. B. Baidu Analytics, Google Analytics) und überwachen Sie Daten wie Besucherzahlen, Verkehrsquellen und Benutzerverhalten. Wenn eine Seite eine hohe Absprungrate aufweist, könnte dies auf Probleme mit Inhalten oder Design hinweisen, die optimiert werden müssen. Nutzen Sie Daten, um zu erkennen, welche Seiten beliebt sind und welche verbessert werden müssen. Streben Sie nicht blind nach Traffic, sondern konzentrieren Sie sich auf effektive Anfragen oder Conversions.
Hinweise zur Überarbeitung alter Websites
Wenn eine Website seit Jahren läuft und Probleme wie veraltetes Design, langsame Ladezeiten oder fehlende Funktionen aufweist, kann eine Überarbeitung in Betracht gezogen werden. Vor der Überarbeitung sollten alte Daten gesichert werden, insbesondere Kundeninformationen und historische Artikel. Die URL-Struktur sollte nach Möglichkeit beibehalten werden; wenn Änderungen erforderlich sind, müssen 301-Weiterleitungen eingerichtet werden, um Traffic-Verluste zu vermeiden. Während der Überarbeitung sollte die Website normal zugänglich bleiben oder eine Wartungsseite angezeigt werden. Nach dem Launch sollten Rankings und Traffic genau überwacht und Anpassungen vorgenommen werden.

Zusammenfassung häufiger Fehler
- Unklares Ziel: Die Website wird erstellt, ohne zu wissen, wofür sie verwendet werden soll
- Budget zu niedrig angesetzt: Günstige Vorlagen-Websites verursachen später hohe Wartungskosten und sind unflexibel
- Inhalte nur einmalig befüllt: Nach dem Launch wird nicht mehr aktualisiert, die Website wird zum Deko-Stück
- Mobile Endgeräte vernachlässigt: Da der mobile Traffic mittlerweile über 50 % beträgt, führt eine schlechte Benutzererfahrung zu Kundenverlust
- Kein grundlegendes SEO: Wenn man darauf wartet, dass Kunden von selbst kommen, erhält man kaum natürlichen Suchverkehr
Nächste Schritte
Wenn Sie eine Website-Erstellung oder -Überarbeitung in Betracht ziehen, sollten Sie zunächst Ihre Anforderungen und Ihr Budget klären und eine Liste der Kernfunktionen und Inhalte erstellen. Sie können sich an guten Websites von Wettbewerbern orientieren, aber nicht direkt kopieren. Vergleichen Sie mehrere Anbieter, prüfen Sie Referenzen und Bewertungen. Achten Sie bei Verträgen auf Projektumfang, Zeitplan und spätere Wartungskosten. Nach dem Launch sollte eine Person für Inhaltsaktualisierungen und Datenüberwachung zuständig sein. Wenn intern keine Fachkräfte vorhanden sind, kann die Auslagerung des Betriebs in Betracht gezogen werden, aber der Umfang und die Abnahmekriterien müssen klar definiert sein.


