Betriebswissen

Funktionsliste für den Aufbau einer Unternehmenswebsite: Wie Sie Präsentation und Inhaltsaktualisierung in Einklang bringen

Dieser Artikel bietet kleine und mittlere Unternehmen eine Planungshilfe für die Funktionsliste beim Website-Aufbau – aus den Perspektiven Präsentation und Aktualisierung, um von Anfang an eine solide Basis für die spätere Inhaltspflege zu schaffen.

Illustrative Szene

Bei der Erstellung einer Website für kleine und mittlere Unternehmen neigt die Funktionsliste oft zu zwei Extremen: Entweder wird eine beeindruckende Präsentation angestrebt, während die spätere Aktualisierung vernachlässigt wird, oder es wird nur auf Einfachheit gesetzt, was bei wachsenden Inhalten schnell zu Unordnung führt. Dabei ist es gar nicht so schwer, Präsentation und Inhaltsaktualisierung zu vereinen – der Schlüssel liegt darin, die Funktionen vor dem Website-Aufbau klar nach den Dimensionen „Präsentation“ und „Aktualisierung“ zu durchdenken.

Zunächst das Kernziel der Website klären: Präsentation oder Aktualisierung?

Die Schwerpunkte der offiziellen Websites verschiedener Unternehmen sind unterschiedlich. Manche Unternehmen nutzen ihre Website hauptsächlich zur Darstellung von Markenimage, Produkten und Fallbeispielen, wobei die Inhalte nicht häufig aktualisiert werden. Andere Unternehmen setzen auf kontinuierliche Veröffentlichung von Artikeln und Branchennews, um Suchmaschinen-Traffic zu generieren. Fragen Sie sich vor dem Website-Aufbau: Wie oft werden die Inhalte im kommenden Jahr aktualisiert? Handelt es sich bei jeder Aktualisierung um den Austausch von Bildern, die Änderung von Texten oder das Hinzufügen neuer Rubriken? Dies bestimmt die Prioritäten in der Funktionsliste.

Funktionsliste für den Aufbau einer Unternehmenswebsite: Wie Sie Präsentation und Inhaltsaktualisierung in Einklang bringen配图

Präsentationsfunktionen: Gut aussehen, aber auch wartbar sein

Zu den Präsentationsfunktionen gehören Startseiten-Banner, Produktdarstellungen, Karussells für Fallbeispiele, Video-Hintergründe usw. Diese Funktionen können leicht überwältigend wirken, aber die Wartungskosten müssen berücksichtigt werden. Wenn beispielsweise das Karussell auf der Startseite bei jedem Austausch eine Codeänderung erfordert, wird es zur Belastung. Es wird empfohlen, in der Funktionsliste klar festzulegen: Unterstützen alle Präsentationsmodule den direkten Austausch von Bildern und Texten im Backend? Gibt es die Möglichkeit, Gültigkeitsdaten festzulegen? Gibt es eine Vorschaufunktion? Diese Details entscheiden, ob die Redakteure die Aktualisierung eigenständig durchführen können.

Funktionen zur Inhaltsaktualisierung: Intuitive Bedienung im Backend, reibungslose Abläufe

Zu den Funktionen zur Inhaltsaktualisierung gehören Artikelveröffentlichung, Rubrikenverwaltung, Medienbibliothek, Datensicherung usw. Bei der Website-Erstellung sollten diese Basisfunktionen in der Liste enthalten sein, aber die Benutzererfahrung ist noch wichtiger. Beispielsweise: Unterstützt die Veröffentlichung eines Artikels die direkte Auswahl von Bildern aus der Medienbibliothek? Gibt es eine zeitgesteuerte Veröffentlichung? Können Artikel mit einem Klick in mehrere Rubriken synchronisiert werden? Wenn die Backend-Bedienung zu komplex ist, neigen die Redakteure dazu, die Aktualisierung zu vernachlässigen. Es wird empfohlen, in der Funktionsliste festzuhalten, wie viele Schritte für die Veröffentlichung eines neuen Artikels erforderlich sind – idealerweise nicht mehr als drei.

Die Funktionsliste sollte Erweiterungsspielraum lassen

Die Geschäfte von Unternehmen ändern sich, und auch die Website-Funktionen müssen sich anpassen können. Bei der Website-Erstellung sollte die Funktionsliste Flexibilität bei der Rubrikenverwaltung und Vorlagenverwaltung vorsehen. Beispielsweise: Wenn in Zukunft eine neue Rubrik „Kundenreferenzen“ hinzugefügt oder das Layout der Startseite angepasst werden soll, unterstützt das Backend dann das schnelle Anlegen neuer Rubriken und den Wechsel von Vorlagen? Wenn diese Punkte nicht in der Funktionsliste enthalten sind, müssen spätere Änderungen neu entwickelt werden, was hohe Kosten verursacht und den Livegang verzögert.

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Mit einer Tabelle prüfen, ob die Funktionen abgedeckt sind

Vor dem Website-Aufbau kann eine einfache Tabelle verwendet werden, um die Funktionsliste abzugleichen und sicherzustellen, dass sowohl Präsentation als auch Aktualisierung abgedeckt sind. Die Tabelle kann drei Spalten umfassen: Funktionsmodul, Präsentationsanforderungen, Aktualisierungsanforderungen. Beispielsweise: Beim Modul „Produktdarstellung“ wäre die Präsentationsanforderung „klare Bilder, Zoom-Funktion“ und die Aktualisierungsanforderung „Produktparameter im Backend änderbar, Produkte aktivieren/deaktivieren“. Beim Modul „News & Updates“ wäre die Präsentationsanforderung „Listen- und Detailseite“ und die Aktualisierungsanforderung „Veröffentlichen, Bearbeiten, Löschen, Kategorisieren“. So wird Punkt für Punkt geprüft und nichts übersehen.

Häufige Fehlannahme vermeiden: Mehr Funktionen sind immer besser?

Viele Unternehmen glauben, dass mehr Funktionen hochwertiger wirken, aber mehr Funktionen bedeuten auch mehr Wartungsaufwand, langsamere Ladezeiten und komplexere Bedienung. Beispielsweise: Ein Unternehmen, das keine Online-Zahlungen benötigt, fügt unnötigerweise einen Shop hinzu, der dann nicht gepflegt wird und das Image beeinträchtigt. Die Funktionsliste sollte sich an den tatsächlichen Anforderungen orientieren – weniger ist oft mehr. Wenn eine Funktion langfristig nicht benötigt wird, sollte sie zunächst weggelassen werden.

Nach dem Website-Aufbau den Aktualisierungsprozess testen

Nachdem die Funktionsliste festgelegt wurde, sollten die Redakteure vor dem Livegang den gesamten Aktualisierungsprozess durchspielen: einen Artikel veröffentlichen, ein Startseitenbild austauschen, eine neue Rubrik anlegen. Wenn dabei Unannehmlichkeiten auffallen, sollten diese sofort behoben werden, nicht erst nach dem Livegang. Dieser Schritt kann viele spätere Probleme vermeiden.

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Zusammenfassend gilt: Bei der Erstellung einer Website für kleine und mittlere Unternehmen sollte die Funktionsliste sowohl die „Präsentationswirkung“ als auch die „Aktualisierungsfreundlichkeit“ berücksichtigen und die Wartungskosten in die Entscheidung einbeziehen. Nur so wird die Website zu einem Werkzeug, das das Unternehmen langfristig nutzen kann.

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