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Strukturplanung der Unternehmenswebsite für KMU bei der Neugestaltung: Wie erleichtert man die spätere Wartung?

Dieser Artikel bietet KMU Ratschläge zur Planung der Seitenstruktur ihrer Unternehmenswebsite und analysiert, wie durch sinnvolle Spalten, Inhaltskategorisierung und Vorlagendesign die späteren Wartungskosten gesenkt werden können.

Für KMU, die ihre Unternehmenswebsite neu gestalten, wirkt sich die Planung der Seitenstruktur direkt auf die Effizienz und Kosten der späteren Wartung aus. Eine gute Struktur macht tägliche Aktualisierungen, Spaltenanpassungen und Inhaltserweiterungen einfach, während eine ungeeignete Planung häufig zu häufigen Nacharbeiten führt. Dieser Artikel teilt aus praktischer Wartungsperspektive einige nützliche Ansätze zur Strukturplanung.

Zunächst die Kernspalten und Inhaltskategorisierung klären

Der erste Schritt bei der Planung der Seitenstruktur besteht darin, festzulegen, welche Kerninformationen die Website zeigen soll. Übliche Spalten einer Unternehmenswebsite umfassen: Unternehmensvorstellung, Produkt-/Dienstleistungspräsentation, Neuigkeiten, Fallbeispiele, Kontakt usw. Es wird empfohlen, die Inhalte basierend auf den Geschäftsschwerpunkten in feste Blöcke (z. B. Unternehmensvorstellung) und dynamische Blöcke (z. B. Neuigkeiten, Fallbeispiele) zu unterteilen. Die Seitenstruktur fester Blöcke ist relativ stabil, während dynamische Blöcke flexible Aktualisierungseingänge vorsehen sollten.

Für eine Neugestaltung der Website wird empfohlen, zunächst die alten Inhalte zu bereinigen, doppelte Spalten zusammenzuführen und veraltete Informationen zu löschen, um eine überladene Struktur zu vermeiden. Die beibehaltenen Spalten sollten ihren Inhaltsumfang klar definieren, z. B. sollte das „Produktzentrum“ nur Produktinformationen enthalten und die „Nachrichten“ nur Unternehmensdynamiken. Vermeiden Sie es, unterschiedliche Inhalte zu vermischen.

Modulares Seitendesign verwenden

Modulares Design bedeutet, die Seite in mehrere unabhängige Funktionsblöcke (wie Banner, Bild-Text-Listen, Karten, Tabellen, FAQ usw.) zu unterteilen, die jeweils einzeln bearbeitet, ersetzt oder wiederverwendet werden können. Der Vorteil dieses Designs ist, dass bei einer Aktualisierung lokaler Inhalte nicht die gesamte Seite geändert werden muss, was den Wartungsaufwand reduziert.

Zum Beispiel kann die Produktlistenseite ein einheitliches Kartenmodul verwenden, wobei jedes Produkt als eigener Dateneintrag dient. Wenn ein Produkt hinzugefügt oder entfernt wird, muss nur der entsprechende Eintrag im Backend geändert werden, und die Frontend-Seite passt sich automatisch an. Für die Dienstleistungsseite können der Serviceprozess, häufig gestellte Fragen und Fallbeispiele als separate Module gestaltet werden, sodass die Reihenfolge später flexibel angepasst werden kann.

Platz für Inhaltserweiterungen reservieren

Im Laufe der Entwicklung eines Unternehmens können sich die Geschäftsrichtung und die Präsentationsschwerpunkte ändern. Daher sollte die Seitenstrukturplanung einen gewissen Spielraum für Erweiterungen lassen. Es wird empfohlen, unter der Hauptnavigation Unterkategorien einzurichten, aber nicht alle Unterkategorien vollständig zu füllen; reservieren Sie einige „nicht kategorisierte“ Spalten für zukünftige neue Inhalte. Gleichzeitig sollten auf der Startseite und wichtigen Unterseiten Empfehlungsbereiche oder „Mehr“-Eingänge vorgesehen werden, um später neue Blöcke hinzufügen zu können.

Darüber hinaus sollte das Content-Management-System (CMS) benutzerdefinierte Felder und Tag-Kategorien unterstützen. So können auch später neue Inhaltstypen (wie Videos, Download-Dokumente) hinzugefügt werden, ohne die Seitenstruktur zu ändern.

Einheitliche Vorlagen und Stilverwaltung

Die gesamte Website sollte möglichst einheitliche Seitenvorlagen und Stilregeln verwenden, um zu vermeiden, dass jede Seite ein anderes Layout hat. Zum Beispiel sollten alle Artikel-Seiten dieselbe Detailvorlage und alle Kategorielistenseiten dieselbe Listen-Vorlage verwenden. So müssen bei einer Anpassung des Gesamtstils (wie Schriftart, Farbe, Abstand) nur die CSS- oder Vorlagendateien geändert werden, ohne jede Seite einzeln anzupassen.

Für spezielle Seiten (wie Startseite, Login-Seite) kann ein individuelles Design verwendet werden, aber die Anzahl sollte nicht zu hoch sein. Eine allgemeine Regel: Über 80% der Seiten verwenden Standardvorlagen, die restlichen 20% können individuell gestaltet werden.

SEO-Freundlichkeit und Benutzererfahrung berücksichtigen

Die Strukturplanung sollte auch die Suchmaschinenoptimierung und die Besuchererfahrung berücksichtigen. Die URL-Struktur sollte kurze Pfade mit Schlüsselwörtern in hierarchischer Form verwenden, z. B. /produkte/produktname/, um die Erfassung und das Verständnis durch Suchmaschinen zu erleichtern. Die Navigationstiefe sollte nicht zu groß sein; es wird empfohlen, dass jede Inhaltsseite innerhalb von drei Klicks erreichbar ist.

Gleichzeitig sollte eine sinnvolle interne Verlinkung sichergestellt werden: Wichtige Seiten sollten miteinander verlinkt sein, und jede Seite sollte eine Breadcrumb-Navigation haben, damit Benutzer leicht zur übergeordneten Seite zurückkehren können. Diese Details beeinflussen zwar nicht direkt die Backend-Wartung, können aber SEO-Schwankungen durch die Neugestaltung reduzieren und indirekt den Wartungsaufwand verringern.

Zusammenfassend sollte die Strukturplanung bei der Neugestaltung auf das Ziel „benutzerfreundlich, flexibel und erweiterbar“ ausgerichtet sein. Wenn man in der frühen Phase etwas mehr Zeit für die Spaltenorganisation, das Moduldesign und die einheitlichen Vorlagen aufwendet, kann man in der späteren Wartung viel Zeit und Mühe sparen.