Während des Betriebs einer Website sind Seitenlink-Störungen ein häufiges Problem, z. B. wenn Links nicht geöffnet werden können, auf Fehlerseiten umleiten oder Inhalte entfernt wurden, aber Links nicht aktualisiert sind. Wenn dies nicht rechtzeitig behoben wird, beeinträchtigt es nicht nur die Benutzererfahrung, sondern kann auch die Suchleistung negativ beeinflussen. Im Folgenden werden aus praktischer Sicht mehrere gängige Ansätze vorgestellt, die Unternehmen bei solchen Situationen schnell als Referenz dienen können.
Zunächst die Art der Linkstörung bestimmen
Verschiedene Störungstypen erfordern unterschiedliche Behandlungen. Zuerst muss festgestellt werden, ob der Link vorübergehend nicht erreichbar oder dauerhaft ungültig ist. Vorübergehende Probleme können durch Serverausfälle oder Programmfehler verursacht werden und sind durch Reparatur des Servers oder Programms behebbar. Dauerhafte Ungültigkeit tritt normalerweise auf, wenn Seiten gelöscht oder Inhalte migriert wurden, sodass der ursprüngliche Link nicht mehr verfügbar ist. Für letzteres muss entschieden werden, ob der Link auf neue Inhalte verweisen oder dem Benutzer eine freundliche Meldung angezeigt werden soll.

Angemessene Verwendung von 301-Weiterleitungen
Wenn der ursprüngliche Seiteninhalt ersetzt oder auf eine neue URL migriert wurde, wird empfohlen, eine 301-Weiterleitung zu verwenden, um den alten Link dauerhaft auf den neuen Link umzuleiten. Dies signalisiert Suchmaschinen, dass der Link dauerhaft verschoben wurde, überträgt die ursprüngliche Gewichtung auf die neue Seite und leitet Benutzer automatisch zur neuen Seite weiter, wodurch Zugriffsbarrieren reduziert werden. Beispielsweise können nach einer Website-Überarbeitung alte Artikel-Links per 301 auf neue Artikel oder verwandte Listenseiten umgeleitet werden.
Benutzerdefinierte 404-Seite für ungültige Links erstellen
Für Links, die nicht wiederhergestellt werden können oder keine Weiterleitung benötigen, sollte nicht die standardmäßige „404 Not Found“-Seite des Browsers angezeigt werden. Stattdessen wird empfohlen, eine benutzerdefinierte 404-Seite zu erstellen, die Elemente wie eine Rückkehr zur Startseite, empfohlene Inhalte und ein Suchfeld enthält, damit Benutzer auch bei defekten Links auf der Website weitersurfen können. Die benutzerdefinierte 404-Seite sollte klar und einfach sein, technische Fehlermeldungen vermeiden und nicht zu viel Marketinginhalt enthalten, um kontraproduktive Effekte zu verhindern.
Regelmäßige Überprüfung auf defekte Links
Linkstörungen sind oft kein einmaliges Problem, sondern erfordern kontinuierliche Überwachung. Verwenden Sie Website-Administratortools oder Drittanbieter-Tools zur Erkennung defekter Links, um regelmäßig alle Seitenlinks zu scannen und defekte Links rechtzeitig zu beheben. Für große Websites wird eine wöchentliche oder monatliche vollständige Überprüfung empfohlen; kleine Unternehmenswebsites sollten mindestens vierteljährlich überprüft werden. Nach der Erkennung defekter Links wählen Sie je nach Situation Weiterleitung, Linkaktualisierung oder Löschung ungültiger Seiten.

Interne und externe Verweise aktualisieren
Wenn andere interne Seiten auf defekte Links verweisen oder externe Websites auf defekte Links verweisen, sollten diese nach Möglichkeit auf korrekte Links aktualisiert werden. Interne Links können über das Content-Management-System in großen Mengen oder manuell aktualisiert werden; externe Links können durch Kontaktaufnahme mit der anderen Website koordiniert werden, aber dies ist nicht zwingend erforderlich. Für externe Verweise, die nicht geändert werden können, wird empfohlen, die Auswirkungen durch 301-Weiterleitungen oder benutzerdefinierte 404-Seiten zu mildern.
Verwendung geeigneter Statuscodes
Bei der Behandlung von Linkstörungen ist die Rückgabe korrekter HTTP-Statuscodes sehr wichtig. Vorübergehende Störungen sollten den Statuscode 503 zurückgeben und Suchmaschinen mitteilen, später erneut zu versuchen; dauerhaft entfernte Seiten sollten den Statuscode 404 oder 410 (410 bedeutet, dass der Inhalt gelöscht wurde) zurückgeben, um zu vermeiden, dass der Statuscode 200 bei leerer Seite verwendet wird, was Suchmaschinen in die Irre führt. Die Wahl des richtigen Statuscodes trägt zur Erhaltung der Suchgesundheit bei.

Zusammenfassung und Empfehlungen
Linkstörungen auf Websites sind im Betrieb kaum vollständig vermeidbar, aber durch vorausschauende Planung von Weiterleitungsstrategien, Gestaltung benutzerfreundlicher 404-Seiten und regelmäßige Überprüfung defekter Links können die Auswirkungen minimiert werden. Es wird empfohlen, dass Unternehmenswebsites vor einer Überarbeitung oder Löschung von Inhalten zunächst einen Linkbehandlungsplan erstellen; im täglichen Betrieb können Tools zur rechtzeitigen Erkennung von Problemen eingesetzt werden. Bei begrenzten technischen Fähigkeiten kann die Unterstützung durch Website-Bau-Dienstleister in Anspruch genommen werden.


