Feldnamen an die Geschäftssprache anpassen
Wenn Besucher ein Formular ausfüllen, sehen sie zuerst die Feldbezeichnungen. Wenn diese nicht mit dem Geschäftsinhalt übereinstimmen, sind Besucher oft unsicher, was sie eintragen sollen. Beispielsweise ist in einem Service-Anfrageformular die Bezeichnung „Kundentyp“ weniger klar als „Sind Sie ein Geschäftskunde oder Privatkunde?“. Letzteres ist verständlicher. Verwenden Sie daher alltägliche Begriffe, die Besucher kennen, und vermeiden Sie interne Fachbegriffe oder Abkürzungen.
Felder nach Geschäftslogik gruppieren
Zusammenhängende Felder sollten zusammengefasst werden, um den Besuchern den gesamten Ausfüllprozess zu erleichtern. Beispielsweise können Kontaktinformationen (Name, Telefon, E-Mail) in einer Gruppe und Bedarfsbeschreibungen (Servicetyp, Budgetrahmen, Projektbeschreibung) in einer anderen Gruppe platziert werden. Verwenden Sie Trennlinien oder Unterüberschriften, um die Struktur klar zu kennzeichnen.

Kurze Erläuterungen neben den Feldern bereitstellen
Bei potenziell verwirrenden Feldern kann ein kurzer Hinweis rechts oder unterhalb des Feldes platziert werden. Zum Beispiel: „Voraussichtlicher Startzeitpunkt“ mit dem Zusatz „Bitte geben Sie den ungefähren Monat an, in dem Sie beginnen möchten“. So wissen Besucher, dass kein genaues Datum erforderlich ist. Die Erläuterungen sollten kurz sein und die visuelle Belastung nicht erhöhen.
Feldreihenfolge je nach Geschäftstyp anpassen
Je nach Geschäftsszenario haben Besucher unterschiedliche Schwerpunkte. Bei einer Angebotsanfrage sollten zuerst die Bedarfsbeschreibung und dann die Kontaktdaten abgefragt werden – so sind Besucher eher bereit, das Formular auszufüllen. Bei Registrierungsformularen sollten zuerst die Kontoinformationen und dann die persönlichen Daten abgefragt werden. Berücksichtigen Sie die psychologische Reihenfolge der Besucher und platzieren Sie die wichtigsten Felder zuerst, um die Abbruchrate zu senken.
Redundante Felder vermeiden
Jedes Feld sollte einem klaren Geschäftszweck dienen. Überflüssige Felder erhöhen die Ausfüllmüdigkeit und lassen Besucher möglicherweise an der Notwendigkeit der Informationen zweifeln. Beispielsweise ist bei einem allgemeinen Anfrageformular die Angabe der Unternehmens-URL oder der genauen Adresse nicht unbedingt erforderlich. Behalten Sie nur Felder bei, die für die Nachverfolgung wirklich nützlich sind, und stellen Sie sicher, dass Besucher verstehen, warum diese Informationen benötigt werden (dies kann neben dem Feld vermerkt werden).

Abstimmungseffekte mit praktischen Beispielen zeigen
Platzieren Sie in der Nähe des Formulars (z. B. in der Seitenleiste oder am unteren Rand) ein kurzes Beispiel, das zeigt, wie die ausgefüllten Informationen vom Geschäftsteam genutzt werden. Dies stärkt das Vertrauen der Besucher. Zum Beispiel: „Nach Erhalt des Formulars weisen wir Ihnen innerhalb von 24 Stunden basierend auf dem von Ihnen gewählten Servicetyp einen Fachberater zu.“ So verstehen Besucher den Zusammenhang zwischen den Feldern und den nachfolgenden Dienstleistungen.
Regelmäßig testen und optimieren
Nach der Veröffentlichung des Formulars können Sie mithilfe von Heatmaps oder Umfragen herausfinden, bei welchen Feldern Besucher länger verweilen oder häufig Änderungen vornehmen. Wenn ein Feld eine hohe Absprungrate aufweist, könnte dies auf eine unklare Formulierung oder eine fehlende Abstimmung mit dem Geschäftsinhalt hinweisen. Optimieren Sie regelmäßig Feldbezeichnungen, Hinweise und die Reihenfolge, um das Formular mit dem Geschäft synchron zu halten.

Hinweis: Vermeiden Sie bei der Feldgestaltung die Abfrage zu privater Informationen (wie Personalausweisnummer oder Bankkartennummer), es sei denn, dies ist geschäftlich unbedingt erforderlich und es wurden entsprechende Sicherheitshinweise bereitgestellt. Im Zweifelsfall gilt das Prinzip der minimalen Datenerhebung.


