Viele Unternehmen schenken bei der Website-Pflege den Bildbeschreibungen in Artikeln zu wenig Aufmerksamkeit und tappen leicht in Fallen, die dazu führen, dass Bilder nicht nur keinen Mehrwert bieten, sondern die Benutzererfahrung und das Verständnis der Suchmaschinen beeinträchtigen. Dieser Artikel analysiert die häufigsten Probleme und gibt die richtigen Lösungen.
Fehler 1: Leere Bildbeschreibungen oder Verwendung von Standardnamen
Manche Redakteure lassen nach dem Hochladen von Bildern die systemgenerierten Namen (z. B. „265789.jpg“) stehen oder füllen das Alt-Tag gar nicht aus. Diese Praxis versäumt die Chance, dass Bilder von Suchmaschinen indexiert werden, und führt dazu, dass Nutzer bei fehlerhafter Anzeige keine Informationen sehen. Die richtige Vorgehensweise ist, für jedes Bild eine kurze, beschreibende Textzeile zu schreiben, z. B. „Schritt-für-Schritt-Diagramm des Laptop-Reparaturdienstes“.

Fehler 2: Schlüsselwörter stapeln, den tatsächlichen Inhalt ignorieren
Aus SEO-Gründen stopfen manche Betreiber viele Schlüsselwörter in die Bildbeschreibung, z. B. „Webentwicklung|Unternehmenswebsite|Website-Erstellung|Webdesign“, was die Beschreibung unnatürlich und sogar irrelevant zum Bild macht. Suchmaschinen erkennen diese Art von Spamming und können das Ranking sogar senken. Bildbeschreibungen sollten dem Bild treu bleiben, es in ein bis zwei Sätzen zusammenfassen und Schlüsselwörter natürlich einfließen lassen.
Fehler 3: Redundante Beschreibungstexte, die zu Absätzen werden
Bildbeschreibungen sind keine detaillierten Anmerkungen unter dem Bild und schon gar keine Artikelzusammenfassungen. Manche Redakteure schreiben ganze Absätze mit Formatierungen und Erklärungen, was vom eigentlichen Zweck einer „kurzen Beschreibung“ abweicht. In der Regel sind 10–20 Wörter angemessen, um auf einen Blick zu erklären, was das Bild zeigt.
Fehler 4: Informationen, die nicht zum Haupttext passen
Bildbeschreibungen sollten mit dem umgebenden Text zusammenhängen. Wenn ein Artikel beispielsweise die Schritte zur Überarbeitung der Unternehmenswebsite beschreibt und das Bild ein Arbeitsablaufdiagramm zeigt, die Beschreibung aber „Schöne Landschaft“ lautet, verwirrt das die Nutzer. Jede Bildbeschreibung muss sich auf den Kontext beziehen, um den Nutzern das Verständnis des Inhalts zu erleichtern.

Fehler 5: Dekorative Bilder ignorieren
Manche Artikel verwenden dekorative Bilder wie Symbole, Rahmen oder Trennlinien. Ohne Beschreibung können Suchmaschinen deren Zweck nicht verstehen. Es ist am besten, eine sehr kurze Beschreibung wie „Trennlinien-Symbol“ oder „kleines Symbol für Serviceablauf“ zu schreiben, die die Erfahrung nicht beeinträchtigt und die strukturierte Datenerkennung unterstützt.
Fehler 6: Alte Bildbeschreibungen nicht aktualisieren
Nach einer Website-Überarbeitung oder Inhaltsanpassung werden Bilder möglicherweise wiederverwendet, aber die alten Beschreibungen bleiben unverändert. Wenn beispielsweise ein Bild, das ursprünglich „Teamfoto 2019“ hieß, jetzt auf der Seite „Unternehmenskultur 2024“ verwendet wird, aber die Beschreibung noch alt ist, kann das irreführend sein. Bei jeder Migration oder Wiederverwendung von Bildern sollten die Beschreibungen überprüft und angepasst werden.
Zusammenfassung der richtigen Vorgehensweise
- Jedes Bild muss ein Alt-Attribut haben, das kurz und präzise das Bild beschreibt.
- Überoptimierung vermeiden; 1–2 relevante Schlüsselwörter natürlich einfügen.
- Die Beschreibung sollte mit dem Haupttext übereinstimmen, um den Nutzern das Verständnis des Kontexts zu erleichtern.
- Dekorative Bilder benötigen ebenfalls eine kurze Beschreibung.
- Regelmäßig die Bildbeschreibungen alter Artikel überprüfen, um sicherzustellen, dass sie mit dem aktuellen Inhalt übereinstimmen.

Das Schreiben guter Bildbeschreibungen ist nicht kompliziert, erfordert aber Liebe zum Detail. Wenn Sie diese Prinzipien befolgen, können Bilder wirklich dem Inhalt dienen und die Professionalität und Benutzerfreundlichkeit der Website insgesamt verbessern.


