Klare Positionierung der Website und Nutzerbedürfnisse
Bevor Sie mit dem Design der Webseiten beginnen, sollte das Unternehmen zunächst das Hauptziel der Website klären: Geht es um Markenpräsentation, Kundengewinnung oder Online-Dienstleistungen? Unterschiedliche Ziele beeinflussen die Seitenstruktur, den Inhaltsschwerpunkt und die Interaktionsweise. Es wird empfohlen, zunächst die Kernzielgruppe zu identifizieren und zu analysieren, welche Informationen sie bei einem Besuch am meisten suchen. Darauf basierend sollte der Seiteninhalt geplant werden. Beispielsweise sollte die Website eines produzierenden Unternehmens Produktparameter und Produktionskapazitäten hervorheben, während ein Dienstleistungsunternehmen Fallbeispiele, Serviceabläufe und Kundenbewertungen betonen sollte.
Sinnvolle Planung der Spaltenstruktur
Die Spaltenplanung ist das Grundgerüst des Website-Aufbaus. Typische Spalten für KMU-Websites umfassen Startseite, Über uns, Produkte/Dienstleistungen, Neuigkeiten, Fallbeispiele und Kontakt. Allerdings gilt: Nicht mehr ist besser. Die Spalten sollten je nach Geschäftsbereich reduziert werden, um Verwirrung bei den Nutzern zu vermeiden. Jede Spalte sollte einen intuitiven Namen haben, den Besucher sofort verstehen. Beispielsweise ist „Lösungen“ klarer als „Geschäftsbereiche“. Zudem kann in der Navigation ein „Schnellzugriff“ oder „Beliebte Services“ eingerichtet werden, um Nutzer direkt zu wichtigen Seiten zu führen.

Fokus auf Inhaltsqualität
Der Inhalt ist das Herzstück der Unternehmenswebsite. Der Text auf den Seiten sollte präzise und einfach sein, vage oder übertriebene Aussagen vermeiden. Produkt-/Dienstleistungsseiten sollten detaillierte Beschreibungen, technische Daten und Anwendungsszenarien enthalten, idealerweise mit echten Bildern oder Diagrammen. Fallbeispielseiten sollten konkrete Projektkontexte, Lösungen und Ergebnisse darstellen, aber keine erfundenen Daten oder Ergebnisversprechen enthalten. Der Bereich „Neuigkeiten“ sollte regelmäßig aktualisiert werden, mit Unternehmensmeldungen, Brancheninformationen oder technischen Artikeln, um die Website aktiv zu halten. Es wird empfohlen, die Inhalte mindestens einmal monatlich zu aktualisieren. Langfristig nicht aktualisierte Websites hinterlassen bei Nutzern und Suchmaschinen einen negativen Eindruck.
Grundlegende SEO-Optimierung durchführen
Bei der Erstellung einer KMU-Website sollten grundlegende SEO-Arbeiten in den Prozess integriert werden, nicht erst später nachgeholt. Jede Seite sollte einen eigenen Titel (title), eine Beschreibung (description) und Schlüsselwörter (keywords) erhalten. Der Titel sollte kurz sein und das Kernwort enthalten, die Beschreibung sollte den Seitenwert natürlich zusammenfassen. Die URL-Struktur sollte kurz sein und Pinyin oder englische Wörter verwenden, z. B. /product/electronic-scale. Bilder sollten mit einem Alt-Attribut versehen werden, das den Bildinhalt beschreibt. Wichtige Inhalte auf der Seite sollten hierarchisch mit H1- und H2-Tags strukturiert werden, um Suchmaschinen das Verständnis zu erleichtern. Beachten Sie: SEO-Optimierung sollte moderat sein, Keyword-Stuffing vermeiden, da dies von Suchmaschinen als Spam eingestuft werden kann.
Wartung der Service-Seiten beachten
Für Seiten, die konkrete Dienstleistungen anbieten, müssen die Informationen genau und aktuell gehalten werden. Änderungen bei Serviceumfang, Preisen oder Abläufen sollten sofort vorgenommen werden. Gleichzeitig sollten auf der Seite Kontaktmöglichkeiten (Telefon, Formular, Live-Chat) vorhanden sein, damit Nutzer leicht nachfragen können. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Links funktionieren und Formulare korrekt abgesendet werden können, um potenzielle Kunden durch technische Probleme nicht zu verlieren. Zudem kann auf Service-Seiten ein FAQ-Bereich hinzugefügt werden, um Nutzerfragen zu klären und die Konversionsrate zu erhöhen.

Hinweise zur Überarbeitung alter Websites
Wenn ein Unternehmen eine alte Website überarbeiten muss, sind Datenmigration und SEO-Kontinuität zu beachten. Behalten Sie wertvolle Inhalte der alten Seiten bei und richten Sie 301-Weiterleitungen ein, um alte Links auf neue zu verweisen und 404-Fehler zu vermeiden. Nach der Überarbeitung sollten die Ranking-Änderungen bei Kernkeywords genau beobachtet und die Optimierungsstrategie entsprechend angepasst werden. Gleichzeitig sollte die neue Website nach dem Launch bei Suchmaschinen (z. B. Baidu Search Resource Platform) eingereicht und die Sitemap aktualisiert werden, um eine schnellere Indexierung zu ermöglichen.
Mobile Anpassung und Ladegeschwindigkeit
Heutzutage ist der mobile Traffic-Anteil sehr hoch, daher muss die Website für Smartphones und Tablets optimiert sein. Verwenden Sie responsives Design, um sicherzustellen, dass die Seiten auf verschiedenen Bildschirmgrößen korrekt angezeigt werden. Zudem beeinflusst die Ladegeschwindigkeit direkt die Nutzererfahrung und das Suchmaschinen-Ranking. Komprimieren Sie Bilder, reduzieren Sie HTTP-Anfragen und aktivieren Sie Caching, um die Geschwindigkeit zu verbessern. Nutzen Sie Tools wie Google PageSpeed Insights, um die Leistung zu testen und Optimierungsvorschläge umzusetzen.
Häufige Fehler vermeiden
Viele KMU machen bei der Website-Erstellung folgende Fehler: Erstens ein übermäßig auffälliges Design, das die Ladezeit und Inhaltsvermittlung beeinträchtigt; zweitens zu viele Spalten, die es Nutzern erschweren, wichtige Informationen zu finden; drittens das Kopieren von Inhalten anderer Websites, was an Originalität mangelt; viertens die Vernachlässigung von Service-Seiten, sodass Nutzer nicht schnell Kontakt aufnehmen können. Es wird empfohlen, vor dem Launch der Website den Nutzerpfad aus Sicht der Besucher zu simulieren und auf diese Probleme zu prüfen.

Zusammenfassend sollten KMU bei der Erstellung von Webseiten auf Praktikabilität und Nutzererfahrung achten, Inhalte basierend auf Nutzerbedürfnissen planen und kontinuierlich warten und optimieren. Nur wenn die Grundlagen solide sind, kann die Website wirklich als Markenpräsentation und Geschäftskonvertierung dienen.


