Geeignete Informationstypen für Markenfarben in Bildern
Markenfarben sind ein wesentlicher Bestandteil der visuellen Identität eines Unternehmens. Ihr gezielter Einsatz in Website-Bildern stärkt die Markenwiedererkennung und lenkt die Aufmerksamkeit der Nutzer auf wichtige Informationen. Typischerweise eignen sich folgende Informationen für die Darstellung in Markenfarben:
- Markenlogo oder -name: Platzieren Sie das Logo oder den Markennamen in einer Ecke oder an einer einheitlichen Position im Bild, in der Markenfarbe, um die Markenbindung zu verstärken.
- Themenüberschrift oder Kernbotschaft: Wenn das Bild mit Text versehen wird, kann die Überschrift oder ein Schlüsselbegriff in der Markenfarbe hervorgehoben werden, ohne das Hauptmotiv zu überlagern.
- Datenetiketten oder Symbole: In Infografiken oder Datenvisualisierungen können Markenfarben verwendet werden, um wichtige Datenpunkte, Kategorielegenden oder Aktionssymbole zu markieren.
- Call-to-Action-Buttons oder Links: Wenn das Bild eine Klickfunktion hat, können Buttons oder Hyperlinks in der Markenfarbe gestaltet werden, um die Interaktionszone erkennbar zu machen.
- Dekorative Elemente: Rahmen, Trennlinien oder Hintergrundfarbflächen in der Markenfarbe können den Stil einer Bildserie vereinheitlichen, sollten aber nicht zu großflächig sein, um das Hauptmotiv nicht zu verdecken.

Wichtige Hinweise zur Verwendung von Markenfarben
Bei der Integration von Markenfarben in Bilder muss ein Gleichgewicht zwischen Markenkommunikation und Bildinformationsvermittlung gefunden werden:
- Farbkonflikte vermeiden: Die Markenfarbe sollte ausreichend Kontrast zur Hauptfarbe des Bildes bieten, damit Texte und Elemente gut lesbar sind. Bei ähnlichen Farbtönen können Hintergrundrahmen oder Schatten helfen.
- Farbfläche kontrollieren: Der Anteil der Markenfarbe im Bild sollte nicht zu groß sein, insbesondere bei hoher Sättigung. Kleine Akzente reichen aus, um die Marke zu kennzeichnen; zu große Flächen können die Bildwirkung beeinträchtigen.
- Konsistenz wahren: Innerhalb einer Serie oder Seite sollten Position, Größe und Art der Markenfarbenverwendung einheitlich sein, um einen visuellen Wiedererkennungseffekt zu erzielen.
- An verschiedene Szenarien anpassen: Bei Bildern für Startseite, Unterseiten oder soziale Medien kann es nötig sein, Transparenz oder Helligkeit der Markenfarbe anzupassen, um unterschiedlichen Hintergründen und Größen gerecht zu werden.
Informationen, die nicht in Markenfarben dargestellt werden sollten
Nicht alle Bildinformationen eignen sich für Markenfarben. In folgenden Fällen sind neutrale oder natürliche Bildfarben besser geeignet:

- Lange Fließtexte: Große Textmengen in Markenfarben ermüden beim Lesen. Verwenden Sie für den Haupttext Schwarz oder Dunkelgrau und setzen Sie die Markenfarbe nur für Überschriften oder Hervorhebungen ein.
- Hauptmotive oder Details: Bei Porträts oder Produktabbildungen sollten Markenfarben nicht für Konturen oder Überlagerungen verwendet werden, da dies unruhig wirkt und die Authentizität beeinträchtigt.
- Mehrere gleichrangige Informationen: Wenn ein Bild mehrere gleichwertige Informationen enthält, führt die Verwendung der Markenfarbe für alle zu einem Verlust des Fokus. Wählen Sie stattdessen ein oder zwei Schlüsselelemente aus.
Praktische Anwendungsbeispiele
In Produktbildern auf der Unternehmenswebsite kann beispielsweise ein kleines Etikett in der Markenfarbe unten rechts mit „Neuheit“ oder „Bestseller“ platziert werden. Auf Teamseiten können Namen und Positionen unter Porträts in der Markenfarbe hervorgehoben werden. In Datencharts kann die Markenfarbe für die eigene Datenreihe verwendet werden, während Vergleichsdaten in anderen Farben dargestellt werden. Diese Ansätze bewahren die Markenpräsenz, ohne das Bild zu überladen.

Zusammenfassung und Empfehlungen
Der Einsatz von Markenfarben in Bildern sollte darauf abzielen, die Informationsvermittlung zu unterstützen und die Markenerinnerung zu stärken, nicht jedoch die visuelle Aufmerksamkeit zu dominieren. Empfohlen wird, zunächst die Kernbotschaft des Bildes zu definieren und dann zu überlegen, welche Teile mit Markenfarben akzentuiert werden können. Bei farbintensiven oder detailreichen Bildern kann die Sättigung der Markenfarbe reduziert oder die Fläche verkleinert werden. Ziel ist es, durch Farbgestaltung die Marke natürlich ins Blickfeld zu rücken, ohne die Aufnahme des Bildinhalts zu beeinträchtigen.


